1. FC Magdeburg 2. Liga
: Petrik Sander mahnt vor Zweitliga-Start zur Bodenhaftung

Der frühere Energie-Cottbus-Trainer setzt beim 1. FC Magdeburg auf Realismus. Vor dem Auftakt gegen Braunschweig formuliert er das Saisonziel klar.
Von
Brian Schmidt
Magdeburg
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24.01.2026, Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Fußball: 2. Bundesliga, 1. FC Magdeburg - Dynamo Dresden, 19. Spieltag, Avnet Arena. Trainer Petrik Sander (1. FC Magdeburg) vor Spielbeginn. Foto: Andreas Gora/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Während rund um den 1. FC Magdeburg vor dem Start der 2. Bundesliga viel Euphorie und Optimismus versprüht wird, will Trainer Petrik Sander nichts von Überraschungen wissen. Er hat klare Vorstellungen.

Andreas Gora/dpa
  • Trainer Petrik Sander setzt vor dem Zweitliga-Start auf Realismus und warnt vor Träumen.
  • Ziel des 1. FC Magdeburg ist klar: Basis ist der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.
  • Auftakt am Sonnabend um 13 Uhr gegen Eintracht Braunschweig – erstes Heimspiel soll ein Sieg werden.
  • Sander erwartet intensivere Duelle als in Tests, vor 28.500 Zuschauern soll der Start gelingen.
  • TV-Experte Felix Kroos traut Magdeburg die obere Tabellenhälfte zu, sogar einen Top-6-Platz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für den 1. FC Magdeburg beginnt am Sonnabend (8. August, 13 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig die neue Saison in der 2. Bundesliga. Vor dem Auftakt trat Trainer Petrik Sander, der von 2011 bis 2013 auch den FC Energie Cottbus betreute, auf die Euphoriebremse. Trotz aller Vorfreude sei für ihn klar, worauf der Fokus liegen müsse.

„Jeder darf sich hier irgendwas wünschen und darf träumen, wir müssen einfach nur Realisten bleiben“, sagte Sander auf der Pressekonferenz vor dem Saisonstart. Nachdem Vereinspräsident Dirk Bierstüdt den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hatte, machte der Coach deutlich, dass dies auch aus seiner Sicht die entscheidende Grundlage sei. „Die Basis der ganzen Sache ist der Erhalt der zweiten Liga. Und das ist unsere Aufgabe und daran wollen wir uns auch messen lassen.“

Vor überzogenen Erwartungen warnte der frühere Cottbuser Trainer ausdrücklich. „Wenn dann jemand träumt, dann ist man manchmal relativ schnell aus wilden Träumen aufgewacht und das tut dann meistens weh.“

Sieg im ersten Heimspiel ist das erste Ziel für 1. FC Magdeburg

Für den Saisonauftakt richtet Sander den Blick ohnehin nur auf die erste Aufgabe. „Kurzfristig: Wir wollen besser starten“, erklärte der 65-Jährige. Das konkrete Ziel sei eindeutig: „Wir wollen dieses erste Heimspiel gewinnen.“

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Dabei erwartet Sander einen deutlich anderen Charakter als in den Testspielen der Vorbereitung. „Wir wissen, dass Spiele in der zweiten Liga nicht zu vergleichen sind mit Vorbereitungsspielen“, sagte er. „Dass da manchmal auch die Fetzen fliegen, das ist ganz normal.“

Vor rund 28.500 Zuschauern soll der FCM nun den ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen – mit Realismus statt großen Träumen. TV-Experte Felix Kroos zählt die Magdeburger übrigens zu den Kandidaten für die obere Tabellenhälfte und traut ihnen sogar einen Platz unter den besten sechs Teams zu.

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