LR+LR+Völkermord
: Das Massaker an den Tutsi in Ruanda ist als Mahnung verhallt

Vor 30 Jahren begann in Ruanda der Massenmord an der Volksgruppe der Tutsi und an Hutu, die beim Morden nicht mitmachen wollten. Die Weltöffentlichkeit, sogar stationierte UN–Soldaten sahen hilflos zu. Bei anderen, vergleichbaren Verbrechen wiederholt sich diese gleichgültige Hilflosigkeit.
Kommentar von
André Bochow
Berlin
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In Zaire, dem heutigen Kongo, bitten am 20. August 1994 ruandische Flüchtlingskinder zairische Soldaten, sie über die Brücke zwischen Ruanda und Zaire zu lassen, die ihre Mütter kurz zuvor überquert hatten, bevor die Soldaten die Grenze schlossen.

Jean-Marc Bouju / dpa