Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Mittwoch 13.435 neue Fälle von Corona-Infektionen gemeldet, über 4000 mehr als vor einer Woche. Zudem wurden 249 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden registriert. Der Inzidenzwert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen stieg auf 86,2; am Vortag hatte der Wert bei 83,7 gelegen.
Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion stieg damit auf 73.905. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie beträgt nun 2.594.764. Davon sind etwa 2.383.600 Menschen von ihrer Infektion genesen.

Drei Bundesländer liegen beim Inzidenzwert über der 100er-Marke

Drei Bundesländer - Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt - überschreiten landesweit den Inzidenzwert von 100. Alle übrigen Bundesländer liegen oberhalb des Inzidenzwerts von 50. 14 Städte und Landkreise liegen sogar oberhalb eines Inzidenzwertes von 200.
Vor vier Wochen, am 17. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 57,0 gelegen. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt stieg sie jedoch wieder an, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte.
Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 1,06 (Vortag 1,15). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.
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