Nach Leipziger Drohnenvorfall
: Russland droht massives Sanktionspaket der EU

Die EU bereitet neue Strafmaßnahmen gegen Russland vor. Bei ihnen spielen jetzt auch die deutschen Vorwürfe wegen der Sprengstoff-Drohne in Leipzig eine Rolle.
Von
dpa
Wicklow
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Bereitet ein neues Sanktionspaket vor: EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas.

Ansgar Haase/dpa
  • EU plant neues Sanktionspaket gegen Russland, vorbereitet von Kaja Kallas.
  • Bis zu 1.600 weitere Personen und Firmen mit Militärbezug sollen gelistet werden.
  • Anlass ist auch der Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle, Deutschland macht Russland verantwortlich.
  • Alle Mitgliedstaaten unterstützen Deutschland – Kallas spricht von staatlich gestütztem Terrorismus.
  • Das Paket soll die russische Kriegsführung gegen die Ukraine zusätzlich erschweren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Russland muss nach dem gescheiterten Angriff mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle mit einem umfassenden neuen Sanktionspaket der Europäischen Union rechnen. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte bei Beratungen der Außenminister in Irland, es liefen bereits Vorbereitungen, um 1.600 weitere Personen und Unternehmen mit Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex Russlands mit Strafmaßnahmen zu belegen. Möglicherweise würden noch weitere hinzukommen.

Die Arbeiten an dem Sanktionspaket hatte Kallas bereits im August angekündigt, also bevor Deutschland an diesem Dienstag öffentlich Russland für den Drohnen-Vorfall auf dem Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich machte. Es soll auch die russische Kriegsführung gegen die Ukraine weiter erschweren.

Zum Drohnen-Vorfall in Leipzig und der deutschen Schuldzuweisung an Russland sagte Kallas, alle Mitgliedstaaten stünden hinter Deutschland. „Ich denke, genau diese geschlossene Reaktion brauchen wir“, sagte sie. Was in Leipzig vorgefallen sei, weise alle Merkmale von staatlich unterstütztem Terrorismus auf.