SPD-BSW-Regierung
: Manja Schüle (SPD) – Ministerin für Wissenschaft in Brandenburg

Steckbrief: Dr. Manja Schüle (SPD) war Ministerin für Wissenschaft und das bleibt sie zukünftig auch.
Von
Lisa Klopp-Jaber,
Doreen Matschuk
Frankfurt (Oder)/ Cottbus
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Manja Schüle (SPD), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg spricht anlässlich der Eröffnung des sanierten Turms der Friedenskirche im Park Sanssouci. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) hat die Sanierung des Campanile (Glockenturm) der Friedenskirche im Potsdamer Park Sanssouci abgeschlossen. +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Steckbrief zu Manja Schüle von der SPD – die alte und neue Brandenburger Ministerin für Wissenschaft. Ein Überblick zu Herkunft, Lebenslauf, politischem Werdegang. (Symbolbild)

Michael Bahlo/dpa
  • Manja Schüle (SPD) bleibt wahrscheinlich Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg.
  • Geboren am 4. August 1976 in Frankfurt (Oder), studierte sie Politikwissenschaften in Potsdam.
  • Seit 2019 Ministerin, zuvor u.a. Referentin und Büroleiterin im Ministerium.
  • Gewann 2017 das einzige SPD-Direktmandat in Ostdeutschland.
  • Engagiert sich in Organisationen wie AWO und IG Metall, kaum Zeit für Hobbys.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Manja Schüle war, und ist auch die zukünftige, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg. Einen Einblick in ihren Lebenslauf, wieso sie mit 13 schon ihre ersten Debatten führte und warum sie bei der Bundeswehr war.

Überblick zu der SPD-Ministerin Dr. Schüle:

  • Steckbrief von Manja Schüle
  • Herkunft, Lebenslauf und Familie
  • Politischer Werdegang

Steckbrief: Brandenburger Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Manja Schüle

  • Name: Manja Schüle, geb. Orlowski
  • Geburtstag: 04.08.1976
  • Geburtsort: Frankfurt (Oder)
  • Beruf: Politikwissenschaftlerin, Politikerin
  • Familienstand: verheiratet
  • Kinder: ein Kind
  • Partei: SPD

Kurzer Lebenslauf der SPD-Ministerin

Manja Schüle (Geburtsname: Orlowski) wurde am 04. August 1976 in Frankfurt (Oder) geboren. Frühzeitig trennten sich ihre Eltern, als sie sechs Jahre alt war und sie lebte ab dem Zeitpunkt mit ihrer Schwester bei der Mutter. Mit 20 zog es sie nach Potsdam, wo sie an der Universität Potsdam Politikwissenschaften studierte. 2006 schloss sie das Studium als Promotionsstipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung ab. Seitdem führt sie ihr Weg in und durch die Politik.

Einstieg in die Politik

Kurz nach ihrem Umzug in das wunderschöne Potsdam begann sie schon 1997 als Mitarbeiterin für verschiedene Politiker, darunter Ingrid Siebke, Christel Redepenning und Norbert Glante. 1998 trat sie in die SPD ein und arbeitete auch als Lehrbeauftragte an der Universität Potsdam.

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium war sie von 2006 bis 2009 Referentin für Bildung, Jugend und Sport bei der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg. Im Jahr 2009 wurde sie Büroleiterin von Minister Günter Baaske im brandenburgischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie. Diese Position behielt sie bis 2014, als sie mit Minister Baaske ins Ministerium für Bildung, Jugend und Sport wechselte.

Politisches Engagement

Ihr politisches Engagement führte dazu, dass sie bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 das einzige SPD-Direktmandat in Ostdeutschland gewann. Während ihrer Zeit im Deutschen Bundestag war sie Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Wirtschaft und Energie sowie digitale Agenda.

Am 20. November 2019 wurde Schüle als Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg vereidigt. Neben ihrer politischen Tätigkeit engagiert sie sich in verschiedenen Organisationen wie der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der IG Metall und der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DvpB). Schüle ist auch Mitglied der Universitätsgesellschaft Potsdam e. V. und des Fördervereins des Potsdam Museums.

Keine Zeit für Hobbys

Auf Instagram und Co. berichtet Schüle viel über ihre Besuche bei verschiedenen Einrichtungen und Veranstaltungen. So hielt sie ihre Fans über eine Reise nach Israel stetig auf dem Laufenden.

Bei so viel Engagement bleiben ihre Hobbys, wie Radfahren oder ein gemütlicher Doppelkopf-Abend oft auf der Strecke. Die beste Entspannung ist jedoch ohnehin ihre Familie, sagte sie vor ein paar Jahren in einem Interview dem Tagesspiegel.

Wie die Ministerin zur Bundeswehr kam

Während ihrer Politik-Laufbahn verbrachte die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur sogar eine Woche bei der Bundeswehr. Die „Informationsveranstaltung für zivile Führungskräfte“ besuchte sie freiwillig und sollte ihrer Orientierung in Sachen Bundeswehr dienen, berichtete die MAZ. Schüle war es wichtig, die Menschen kennenzulernen, die in Auslandseinsätzen kämpfen, sowie ihre eigenen Vorurteile zu hinterfragen. Ihr geht es darum, nicht nur schnelle Entscheidungen treffen zu können, sondern auch mit dem Wissen, was und wer dahinter steht.

Manja Schüle bewegt sich in vielen Feldern. Sie hat sich für das neue Hochschulgesetz 2024 starkgemacht, während der Pandemie Microstipendien für Künstler und zusätzliche Mittel für Kultureinrichtungen ermöglicht und ist weiterhin dabei, mit verschiedenen Projekten das Thema Bildung weiter auf den Vormarsch zu bringen. Erst am 26.03.2024 berichtet sie über die Kabinettszustimmung zum Gesetzesentwurf für den Aufbau einer Medizinischen Universität in der Lausitz.