SPD-BSW-Koalition in Brandenburg: Steckbrief zu Steffen Freiberg

Steffen Freiberg (SPD) begann seine politische Karriere in Mecklenburg-Vorpommern und wechselte dann nach Brandenburg. Wer ist der alte und neue Bildungsminister? Ein Steckbrief.
Jens Kalaene/dpa- Steffen Freiberg (SPD) ist wahrscheinlich neuer Bildungsminister in Brandenburg.
- Er begann seine politische Karriere in Mecklenburg-Vorpommern und wechselte dann nach Brandenburg.
- Freiberg war von Mai 2023 bis zur Landtagswahl Bildungsminister.
- Seine Ziele sind Bildung durch Digitalisierung, Lehrermangel zu bekämpfen und gegen Rassismus vorzugehen.
- Freiberg ist verheiratet, Vater eines Kindes und wurde 1981 in Rostock geboren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Erst seit Mai 2023 hatte Steffen Freiberg (SPD) den Ministerposten für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg inne. Nun ist sicher: Er behält seinen Ministerposten.
Schon in seiner ersten Amtszeit hatte sich Freiberg große Ziele für die Bildung in Brandenburg gesteckt. Wer der gebürtige Rostocker ist, was er in der Landespolitik in Mecklenburg-Vorpommern tat, bevor er in die Brandenburger Politik wechselte und warum er mit 40 schon einmal im Ruhestand war.
Steckbrief: Steffen Freiberg (SPD)
- Herkunft und Lebenslauf
- Partei und politischer Werdegang: Anfänge in MV und Wechsel in den Brandenburger Landtag
Steckbrief von Steffen Freiberg (SPD)
- Name: Steffen Freiberg
- Geburtstag: 23.09.1981
- Geburtsort: Rostock
- Beruf: Politiker
- Familienstand: verheiratet
- Kinder: ein Kind
- Partei: SPD
Herkunft und Lebenslauf von Steffen Freiberg
Steffen Freiberg wurde am 23. September 1981 in Rostock, in der ehemaligen DDR, geboren. Dort machte er im Jahr 2000 sein Abitur und studierte an der Uni Rostock Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie Anglistik und Amerikanistik.
2004 machte er sein Bakkalaureus Artium und 2007 den Magister Artium. Während seines Studiums war er im Allgemeinen Studierendenausschuss der Uni Rostock tätig und 2002 bis 2003 der Vorsitzende. Heute ist der gebürtige Rostocker verheiratet und Vater eines Kindes.
Partei und politischer Werdegang des SPD-Politikers
Steffen Freiberg ist SPD-Mitglied. Nach dem Studium begann Freiberg seine politische Laufbahn. Allerdings war er jahrelang in Mecklenburg-Vorpommern tätig, bevor er in die Brandenburger Landespolitik wechselte.
Von 2006 bis 2008 war Steffen Freiberg als Referent in der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern für Umwelt, Verbraucherschutz und Rechtsextremismus und danach als Referent in der Koordinierungsstelle und Ministerbüro im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung tätig.
Zwischen 2008 und 2011 leitete Freiberg das Referat Landtagsangelegenheiten, die Geschäftsstelle „Kabinett und Staatssekretärsrunden“ und die Geschäftsstelle Koalitionsausschuss in der Staatskanzlei.
Im Anschluss daran arbeitete der SPD-Mann als Leiter des Ministerbüros im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Darauf folgten Stationen als Staatssekretär für Schulen und politische Bildung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie als Co-Vorsitzender des Ausschusses für deutsch-polnische Bildungszusammenarbeit.
Gleichzeitig saß Freiberg der Lenkungsgruppe „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz und der gemeinsamen Steuerungsgruppe zum Digitalpakt zwischen Bund und Ländern (Digitalpakt Schule) vor.
Mit der Regierungsbildung vom Kabinett Schwesig II von Ministerpräsidentin Schwesig wurde Steffen Freiberg im November 2021 im Alter von 40 Jahren in den einstweiligen Ruhestand geschickt, da das Ressort an eine andere Partei ging und die neue Chefin einen eigenen Vertrauten mitbrachte.
Freibergs Wechsel in den Brandenburger Landtag
Fast zwei Monate nach seiner Versetzung in den Ruhestand wechselte Freiberg von Schwerin nach Potsdam. Von Januar 2022 bis Mai 2023 war er als Staatssekretär im Brandenburger Bildungsministerium unter Britta Ernst tätig.
Mit Ernsts Rücktritt am 17. April 2023 übernahm Freiberg im Mai 2023 den Chefsessel im Ministerium und wurde Minister für Bildung, Jugend und Sport.
Seine großen Ziele zum Amtsantritt 2023 waren die Revolutionierung der Bildung durch Digitalisierung, Lösungen für den Lehrermangel und der Kampf gegen Rassismus.


