EU-Friedensmission: EU-Hubschrauber in Bosnien-Herzegowina abgestürzt

Zu dem Absturz kam es nahe der Stadt Gorica. (Symbolbild)
Soeren Stache/dpa- In Bosnien-Herzegowina stürzte ein Hubschrauber der EU-Friedenstruppe ab.
- Laut Italiens Verteidigungsministerium war es ein italienischer CH-47 Chinook.
- Der Absturz ereignete sich nahe Gorica im Gebiet Brčko an der Grenze zu Serbien.
- Es wird befürchtet, dass es Todesopfer und Verletzte gibt – Retter waren sofort vor Ort.
- Hintergrund: EUFOR überwacht seit Dezember 2004 die Umsetzung des Dayton-Abkommens.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
In Bosnien-Herzegowina ist ein Hubschrauber der dort stationierten EU-Friedenstruppe mit mehreren Menschen an Bord abgestürzt. Nach Angaben des italienischen Verteidigungsministeriums in Rom handelt es sich um einen Helikopter aus Italien.
Nach einem Bericht des bosnischen Nachrichtenportals „klix.ba“ kamen vier Menschen ums Leben. Das Portal bezog sich auf nicht genannte Quellen. Elf weitere Personen seien verletzt worden, bei allen Opfern handele es sich um Italiener. Zu dem Absturz kam es nahe dem Dorf Gorice im Gebiet Brcko an der Grenze zu Kroatien.
Rettungskräfte waren sofort zur Stelle
Von der italienischen Regierung gab es zu Toten und Verletzten zunächst keine Angaben. Der Bürgermeister von Brcko, Sinisa Milic, hatte gegenüber bosnischen Medien drei Tote und zwölf Verletzte bestätigt. Dem Bericht von „klix.ba“ zufolge starb aber ein viertes Opfer inzwischen im Krankenhaus.
Zur mutmaßlichen Absturzursache äußerte sich das italienische Ministerium nicht. Es hieß lediglich, die Rettungskräfte seien sofort zur Stelle gewesen.
Bei dem Hubschrauber soll es sich um einen CH-47 Chinook handeln, einen großen Transporthubschrauber mit zwei Rotoren. Die EU-Mission (EUFOR) überwacht seit Dezember 2004 die Umsetzung des Dayton-Friedensabkommens, mit dem 1995 der Bosnien-Krieg beendet wurde. Aktuell sind mehr als tausend Soldaten im Einsatz, auch aus Deutschland.