DVB-Streik in Dresden
: Wann endet der Warnstreik im ÖPNV?

Verdi bestreikt erneut den ÖPNV in Dresden. Wann können Fahrgäste wieder mit einem regulären Fahrplan rechnen?
Von
David Hahn
Dresden
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In mehr als 80 Städten fahren seit den frühen Morgenstunden so gut wie keine Busse, U–Bahnen und Tram–Bahnen.

Verdi bestreikt erneut den Nahverkehr in Dresden. Bis wann kommt es noch zu Ausfällen?

Von Volker Danisch, Fabian Nitschmann und Matthias Arnold, dpa

Verdi hat zu einem Warnstreik im ÖPNV in Dresden aufgerufen. Ab wann verkehrt der Nahverkehr wieder regulär?

Dresden: Wann ist der Warnstreik bei den DVB vorbei?

Am Freitag, dem 27. Februar 2026, kommt es aufgrund eines von Verdi ausgerufenen Warnstreiks im Rahmen der Tarifverhandlungen zu massiven Einschränkungen im Dresdener Nahverkehr. Der Warnstreik dauert von Freitag, dem 27. Februar 2026, ab ca. 3 Uhr, bis einschließlich Samstag, dem 28. Februar 2026, ca. 3 Uhr, an. Welche Linien fahren und welche ausfallen, gibt es hier in diesem Artikel als Übersicht.

DVB-Streik: Welche weiteren Alternativen gibt es?

Der Nahverkehr steht am Freitag und Samstag in den meisten Bundesländern still. Die Deutsche Bahn streikt diese Woche nicht. Fahrgäste können prüfen, ob Teile der Strecken mit Regionalzügen zurückgelegt werden können. S-Bahnen sind ebenfalls nicht betroffen. Wer nicht aufs Fahrrad umsteigen kann oder möchte, kann auf Taxis oder Fahrdienste zurückgreifen, die neben Autos auch E-Roller und Leihfahrräder anbieten. Zudem können Carsharing-Dienste und Fahrgemeinschaften als weitere Optionen zur Verfügung stehen.

Warum wird in Dresden erneut gestreikt?

In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern überwiegend mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen – etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.

Nach Ansicht von Verdi kamen die Gespräche zuletzt kaum voran. Auch die Arbeitgeber beklagten zuletzt fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), das größte ÖPNV-Unternehmen in Deutschland, kritisierten beispielsweise, dass Verdi bisher nicht klargemacht habe, welche Forderungen die Gewerkschaft am wichtigsten findet.

Mit Material der dpa