Bundestagswahl 2025: AfD gewinnt fast alle Wahlkreise in Ostdeutschland

Tino Chrupalla und Alice Weidel haben mit der AfD bei der Bundestagswahl ein starkes Ergebnis geholt.
SOEREN STACHE/AFP- AfD gewinnt fast alle Wahlkreise in Ostdeutschland, Ausnahme: Berlin.
- CDU/CSU dominierte übriges Bundesgebiet.
- AfD-Chef Chrupalla erwartet baldige Regierungsbeteiligung im Osten.
- SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz siegte in Potsdam, Linke in Leipzig und Erfurt.
- Chrupalla kritisiert Unions-Abgrenzung: „Wer Brandmauern errichtet, wird dahinter selbst gegrillt.“
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die AfD dominiert den Osten Deutschlands! Lediglich im Wahlkreis Potsdam/Potsdam-Mittelmark setzte sich SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz durch, zudem mit Sören Pellmann in Leipzig-Süd und Bodo Ramelow in Erfurt/Weimar zwei Politiker der Linkspartei. In Berlin setzte sich die in Teilen rechtsextremistische AfD zudem im Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf durch.
Im übrigen Bundesgebiet ging die AfD allerdings laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis in den Wahlkreisen leer aus. Hier dominierte die CDU/CSU. Ein Teil der Wahlkreise ging auch an SPD und Grüne.
Die Linke gewann zudem vier Wahlkreise in Berlin, darunter auch den Wahlkreis Friedrichshain/Kreuzberg, der bisher als sichere Grünen-Hochburg galt. Im Westen Berlins dominierte die CDU.
So wurde in Ostdeutschland gewählt
- Wahlergebnis in Brandenburg
- Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern
- Wahlergebnis in Sachsen
- Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt
- Wahlergebnis in Thüringen
Chrupalla: „Wer Brandmauern errichtet, wird dahinter selbst gegrillt“
AfD-Chef Tino Chrupalla hat die Ergebnisse seiner Partei als „sensationell“ bezeichnet und geht in Ostdeutschland von einer baldigen Regierungsbeteiligung aus. „Die Ostdeutschen haben ganz klar gesagt, sie wollen keine Brandmauer mehr“, sagte der AfD-Bundessprecher im RBB-Inforadio.
Im ARD-«Morgenmagazin“ sagte Chrupalla mit Blick auf die Abgrenzung der Union von seiner Partei: „Wer Brandmauern errichtet, wird dahinter selbst gegrillt, das wird Herr Merz schon noch erleben.“ Die AfD werde sich programmatisch weiterentwickeln und professionalisieren. „Und dann werden wir bei der nächsten Wahl noch mal fünf bis sechs Prozent mehr bekommen“, so Chrupalla.
Alle Informationen zum Urnengang gibt es hier auf unserer Themenseite zur Bundestagswahl 2025.

