Filmfestival Cottbus 2025
: Internationale Filme in der Lausitz - das FFC im Überblick

2025 findet zum 35. Mal das Filmfestival Cottbus statt, mit internationalen Filmen. Welche Highlights es gibt und warum es lohnt, schnell zu sein beim Ticketkauf. Ein Überblick.
Von
Ole Rockrohr
Cottbus
Jetzt in der App anhören
Start des 34. Filmfestivals in Cottbus

Die Eröffung des Filmfestivals in Cottbus findet auch 2025 wieder im Staatstheater statt (Archivbild). Die Infos zur Veranstaltung.

Frank Hammerschmidt/dpa
  • Das Filmfestival Cottbus (FFC) feiert 2025 sein 35. Jubiläum mit 38 Filmen aus 41 Ländern.
  • Vom 4. bis 9. November laufen Filme in fünf Spielstätten, Eröffnung im Staatstheater Cottbus.
  • Wettbewerb in drei Kategorien: Spielfilm, Kurzfilm, Jugendfilm – Publikumspreis inklusive.
  • Vorverkauf: Tickets ab 6 Euro, Festivalpass bis 28. Oktober für 75 Euro erhältlich.
  • Rahmenprogramm: Partys, Diskussionen und Gespräche – Queerparty am 6. November gratis.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Filmfestival Cottbus (FFC) feiert den Ost- und Mitteleuropäischen Film. Zum 35. Mal lockt das Festival Cineasten und Filmschaffende in die Lausitz. 38 Filme aus 41 Ländern hat das Filmfestival dieses Jahr im Programm. Was hat das Programm zu bieten und wie viel kostet ein Ticket?

Seit der Gründung 1991 zeigt das FFC jedes Jahr eine genreübergreifende Auswahl an Filmen aus Ost- und Mitteleuropa. So auch in diesem Jahr. Vom 4. bis zum 9. November laufen in den fünf Spielorten Spiel-, Kurz- und Jugendfilme von zahlreichen Regisseuren.

Filmfestival Cottbus startet am 4. November 2025 im Staatstheater

38 Filme treten im Wettkampf um die gläserne Trophäe, die „Lubina“, dieses Jahr an. Das Festival ist dabei in drei Wettbewerbe unterteilt. Die internationalen Jurys ehren in Cottbus die Sieger in den Kategorien Spielfilm, Kurzfilm und Jugendfilm. Neben den Hauptpreisen für den besten Film wird unter anderen auch die beste Regie und die beste darstellerische Einzelleistung geehrt. Auch ein Publikumspreis wird vergeben.

Das FFC startet am 4. November und endet am 9. November. Während dieser Zeit können die Filme in den verschiedenen Spielorten in Cottbus angeschaut werden. Der slowakische Film „Duchon“ von Peter Bebják, ein Biopic über den legendären Pop-Sänger Karol Duchoň der 1970er- und 1980er-Jahre, eröffnet das FFC 2025 im großen Saal des Staatstheaters Cottbus. Das Filmtheater Weltspiegel, die Kammerbühne, das Glad-House mit dem Obenkino sind weitere Vorführ-Orte.

Tickets für das Filmfestival Cottbus günstiger im Vorverkauf

Obwohl es erst im November losgeht, hat der Vorverkauf für die Tickets bereits begonnen. Noch bis zum 3. November haben Filmfans die Möglichkeit, ein Einzelticket für 6 Euro und das personengebundene 5er-Ticket für 24 Euro zu kaufen. Danach kosten die Eintrittskarten 7,50 Euro pro Vorstellung und 30 Euro für die 5er-Karte. Auch ein Festivalpass gibt es dieses Jahr, mit dem täglich bis zu fünf Veranstaltungen besucht werden können. Der Festivalpass kostet 75 Euro und ist nur noch bis zum 28. Oktober erhältlich.

Auch das junge Publikum soll ins Kino gelockt werden. So sind etwa die Filme im Wettbewerb Jugendfilm von den regulären Preisen ausgenommen. Für die Filme dieser Sektion kosten die Tickets 5 Euro und ermäßigt 3 Euro (für Kinder bis einschließlich 12 Jahre). Um auch Studierenden den Zugang zum Festival zu ermöglichen, gibt es außerdem noch ein spezielles Angebot: Am 5. November erhalten Personen mit einem gültigen Studentenausweis freien Eintritt in alle Vorführungen.

Filmfestival 2025: Diese Filme gibt es in Cottbus zu sehen

Unter den Filmen, die im Wettbewerb um die „Lubina“ antreten, gibt es einige Highlights. So etwa „Summer School, 2001“ vom Regisseur Dužan Duong. In seinem Spielfilmdebüt arbeitet Doung die eigene Kindheit in Tschechien als Teil der vietnamesischen Minderheit auf.

Ein weiteres Highlight ist „Wrooklyn Zoo“ von Krzysztof Skonieczny. Der polnische Regisseur zeichnet in dieser Mischung aus Spielfilm und Musical ein lebendiges Bild des gesellschaftlichen Umbruchs im Osteuropa der 1990er-Jahre.

Partys und Gesprächsrunden als Begleitprogramm

Neben den Filmen bietet das FFC auch 2025 wieder ein buntes Rahmenprogramm. Nach den Filmenvorführungen können sich Gäste und Filmschaffende über das soeben Gesehene austauschen. Darüber hinaus wird es im Laufe des Festivals verschiedene Diskussionsrunden mit Künstlern und politischen Akteuren geben.

Und auch für Feierwütige hat das FFC einiges zu bieten. Am Donnerstag, 6. November, gibt es eine „Queerparty mit dem Outloud Kollektiv“ ab 21 Uhr im Comicaze mit freiem Eintritt. Ebenfalls im Comicaze findet am Tag darauf, am 7. November, eine „Black Party“ statt, für die 5 Euro Eintritt fällig werden. Die große Abschlussparty folgt am Samstag, 8. November, im Glad-House. Gegen einen Eintritt von 11,70 Euro kann dort auf zwei Floors zu Hip-Hop, Pop, Techno und weiteren Musikrichtungen ausgiebig getanzt werden. Die Veranstaltung beginnt um 22 Uhr.