Wahl 2024 in MV: AfD gewinnt Europawahl und Kommunalwahl

Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern: Wahlplakate verschiedener Parteien hängen an den Laternenmasten einer Ausfallstraße in Schwerin.
Jens Büttner/dpaMit den Ergebnissen der Kommunalwahl beenden wir den Newsblog.
+++ 07:34 Uhr Ergebnis Wahl der Stadtvertretung Schwerin (Wahlbeteiligung 65,1 Prozent)
CDU 19,7 Prozent (9 Sitze)
Die Linke 10,2 Prozent (5)
SPD 16,8 Prozent (8)
AfD 26,0 Prozent (12)
Grüne 6,8 Prozent (3)
FDP 3,7 Prozent (2)
Die Partei 3,3 Prozent (1)
ASK 2,2 Prozent (1)
UB 7,2 Prozent (3)
Steinmüller, Heiko 2,4 Prozent (1)
+++ 07:27 Uhr Ergebnis Wahl des Kreistages Nordwestmecklenburg (Wahlbeteiligung 66,6 Prozent)
CDU 22,5 Prozent (14 Sitze)
Die Linke 9,5 Prozent (6)
SPD 17,9 Prozent (11)
AfD 25,4 Prozent (16)
Grüne 5,7 Prozent (4)
FDP 2,8 Prozent (2)
Freie Wähler 2,2 Prozent (1)
Piraten 1,5 Prozent (1)
BB NWM 3,2 Prozent (2)
LUL 6,9 Prozent (4)
+++ 07:19 Uhr Ergebnis Wahl des Kreistages Ludwigslust-Parchim (Wahlbeteiligung 65,9 Prozent)
CDU 26,1 Prozent (20 Sitze)
Die Linke 7,7 Prozent (6)
SPD 15,6 Prozent (12)
AfD 23,9 Prozent (19)
Grüne 3,1 Prozent (4)
FDP 2,7 Prozent (2)
Freie Wähler 1,8 Prozent (1)
ABLR 2,7 Prozent (2)
AfL 1,5 Prozent (1)
BSW 9,1 Prozent (6)
Freier Horizont LUP 1,3 Prozent Prozent (1)
VAH 0,8 Prozent (1)
Heimat und Identität 1,3 Prozent (1)
WLD 0,7 Prozent (1)
+++ 07:12 Uhr Ergebnis Wahl des Kreistages Mecklenburgische Seenplatte (Wahlbeteiligung 63,9 Prozent)
CDU 23,8 Prozent (18 Sitze)
Die Linke 6,5 Prozent (5)
SPD 12,0 Prozent (9)
AfD 29,8 Prozent (23)
Grüne 4,0 Prozent (3)
FDP 2,5 Prozent (2)
Freie Wähler 2,3 Prozent (2)
BSW 14,1 Prozent (11)
Cannabis und Bürgerrechte 0,7 Prozent (1)
Freier Horizont MSE 1,9 Prozent (2)
WGLR 0,6 Prozent (1)
+++ 07:03 Uhr Ergebnis Wahl des Kreistages Vorpommern Greifswald (Wahlbeteiligung 64,4 Prozent)
CDU 23,9 Prozent (17 Sitze)
Die Linke 6,1 Prozent (4)
SPD 7,9 Prozent (5)
AfD 29,6 Prozent (21)
Grüne 6,0 Prozent (4)
FDP 2,0 Prozent (1)
Freie Wähler 1,2 Prozent (1)
Heimat 1,0 Prozent (1)
Tierschutzpartei 2,9 Prozent (2)
Aktive Vorpommern 1,6 Prozent (1)
BBM 3,6 Prozent (3)
BSW 10,1 Prozent (7)
IBG 1,4 Prozent (1)
Die Partei 1,0 Prozent (1)
+++ 06:53 Uhr Ergebnis Wahl des Kreistages Vorpommern-Rügen (Wahlbeteiligung 61,8 Prozent)
CDU 28,9 Prozent (20 Sitze)
Die Linke 9,4 Prozent (7)
SPD 7,6 Prozent (5)
AfD 25,7 Prozent (18)
Grüne 5,0 Prozent (4)
FDP 2,7 Prozent (2)
Freie Wähler 1,7 Prozent (1)
BkW 0,6 Prozent (1)
Bürger für Stralsund 4,4 Prozent (3)
BVR 3,4 Prozent (2)
Die Partei 1,1 Prozent (1)
Die Unabhängigen 2,4 Prozent (2)
Für Rügen 2,0 Prozent (1)
WG Sozial 0,7 Prozent (1)
Schneider, Karsten 0,6 Prozent (1)
+++ 06.44 Uhr Ergebnis Wahl des Kreistages Landkreis Rostock (Wahlbeteiligung 67,4 Prozent):
CDU 27,5 Prozent (19 Sitze)
Die Linke 8,9 Prozent (6)
SPD 13,8 Prozent (10)
AfD 25,5 Prozent (18)
Grüne 4,1 Prozent (3)
FDP 3,3 Prozent (2)
Freie Wähler 3,1 Prozent (2)
Heimat 0,6 (1)
dieBasis 0,7 (1)
+++ 06:33 Uhr Ergebnis Wahl der Bürgerschaft Rostock (Wahlbeteiligung 61,7 Prozent):
CDU 16,3 Prozent (9 Sitze)
Die Linke 14,4 Prozent (8)
SPD 14,1 Prozent (8)
AfD 17,5 Prozent (9)
Grüne 11,2 Prozent (6)
FDP 3,6 Prozent (2)
Die Partei 2,2 Prozent (1)
Freie Wähler 1,4 Prozent (1)
BSW 9,4 Prozent (5)
Rostocker Bund 3,1 Prozent (2)
UFR 2,6 Prozent (1)
Volt 1,7 Prozent (1)
+++ 06:25 Uhr Die AfD hat bei den Kommunalwahlen in Mecklenburg–Vorpommern die CDU wie bei der Europawahl vom Spitzenplatz in der Wählergunst verdrängt. Nach Auszählung aller 1978 Wahlbezirke am Montagmorgen erreichte die AfD 25,6 Prozent der Stimmen. Damit hat die Partei ihren Stimmenanteil im Vergleich zur vorhergehenden Kommunalwahl fast verdoppelt. Bei leichten Verlusten landete die CDU mit nun 24 Prozent auf Rang zwei.
Die Linke, vor fünf Jahren mit 16,3 Prozent noch zweitstärkste Kraft bei der Kommunalwahl, stürzte auf 8,8 Prozent ab. Verluste musste auch die SPD hinnehmen, die statt 15,4 nur noch 12,7 Prozent erreichte. Die Wagenknecht–Partei BSW erzielte 6,1 Prozent, obwohl sie nur für die Kreistage in drei der sechs Landkreise sowie in Rostock Kandidaten ins Rennen geschickt hatte. Das Ergebnis der Grünen halbierte sich von 10,3 auf 5,5 Prozent. Die FDP liegt in den Kommunen mit 2,8 Prozent nur noch knapp vor den Freien Wählern, die auf 1,8 Prozent kamen. Die Wahlbeteiligung war mit 64,4 Prozent höher als 2019, als sie bei 57,2 Prozent gelegen hatte.
+++ 02:19 Uhr Bei der Auszählung der Europawahl im Landkreis Ludwigslust-Parchim gibt es folgendes vorläufiges Ergebnis (Wahlbeteiligung 68,0 Prozent):
AfD 29 Prozent
CDU 23,5 Prozent
BSW 16,6 Prozent
SPD 11,5 Prozent
Grüne 3 Prozent
Die Linke 4,2 Prozent
FDP 2,4 Prozent
+++ 02:17 Uhr Bei der Auszählung der Europawahl im Landkreis Vorpommern Greifswald wurde folgendes vorläufiges Ergebnis ausgezählt (Wahlbeteiligung 65,7 Prozent):
AfD 33,6 Prozent
CDU 21,1 Prozent
BSW 15,2 Prozent
SPD 7,4 Prozent
Grüne 4,6 Prozent
Die Linke 4,2 Prozent
FDP 2,3 Prozent
+++ 02:16 Uhr Bei der Auszählung der Europawahl im Landkreis Vorpommern Rügen gibt es folgendes vorläufiges Ergebnis (Wahlbeteiligung 63,2 Prozent):
AfD 30,7 Prozent
CDU 23,4 Prozent
BSW 16,4 Prozent
SPD 7,9 Prozent
Grüne 4,1 Prozent
Die Linke 4,4 Prozent
FDP 2,5 Prozent
+++ 00:33 Uhr Mecklenburg–Vorpommerns AfD–Landeschef Leif–Erik Holm hat sich hocherfreut über die Stimmenzugewinne seiner Partei bei der Europawahl gezeigt. „Das ist für uns ein großer Erfolg! Ich kann mich nur bei unseren Wählern bedanken, die uns trotz der Dauerdiffamierungskampagnen zum klaren Wahlsieger gemacht haben. Wir sind zweitstärkste Kraft noch vor der Kanzlerpartei, im Osten sogar stärkste Kraft“, konstatierte Holm nach der Veröffentlichung erster Hochrechnungen. Danach kommt die AfD bundesweit auf etwa 16,5 Prozent und legt damit im Vergleich zu 2019 um mehr als 6 Prozentpunkte zu.
Auch Holm wertete das Wahlergebnis als Zeichen der Unzufriedenheit mit der Ampel–Regierung in Berlin. Vor allem SPD und Grüne verloren kräftig. „Diese heftige Klatsche ist ein deutliches Signal, dass sich die Bürger Neuwahlen wünschen, um den Ampelspuk endlich zu beenden“, sagte Holm.
+++ 00:32 Uhr Mecklenburg–Vorpommerns Ministerpräsidentin und SPD–Landeschefin Manuela Schwesig hat das Abschneiden ihrer Partei bei der Europawahl als enttäuschend bezeichnet. Sie sieht die Gründe dafür im Agieren der Bundesregierung. „Das Wahlergebnis ist ein Signal an die Ampel in Berlin. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass Aufgaben gemeinsam angepackt werden“, betonte Schwesig.
Hochrechnungen zufolge fällt die Kanzlerpartei mit 14 Prozent noch hinter ihr schlechtes Ergebnis von 2019 zurück. Dennoch wird laut Schwesig nach fünfjähriger Unterbrechung mit Sabrina Repp aus Rostock aller Wahrscheinlichkeit nach wieder eine Sozialdemokratin aus Mecklenburg–Vorpommern im Europäischen Parlament vertreten sein.
+++ 00:31 Uhr Wie bei der Europawahl droht die CDU in Mecklenburg–Vorpommern auch bei der Kommunalwahl ihren Spitzenplatz in der Wählergunst zu verlieren. Nach Auszählung von 1100 der knapp 2000 Kommunalwahlbezirke erreichte die AfD 27 Prozent der Stimmen. Damit würde die Partei ihren Stimmenanteil im Vergleich zur vorhergehenden Kommunalwahl verdoppeln. Bei leichten Verlusten erreichte die CDU zur Halbzeit der Stimmauszählung etwa 24 Prozent.
Die Linken, vor fünf Jahren mit 16,3 Prozent noch zweitstärkste Kraft bei der Kommunalwahl, stürzt auf 8 Prozent ab. Weniger Verluste zeichnen sich für die SPD ab, die statt 15,4 nun noch etwa 12 Prozent erreicht. Die Wagenknecht–Partei BSW erzielt etwa 7 Prozent, obwohl sie nur für die Kreistage in drei der sechs Landkreise sowie in Rostock Kandidaten ins Rennen geschickt hatte. Das Ergebnis der Grünen halbiert sich von 10,3 auf etwa 5 Prozent. Die FDP liegt mit voraussichtlich etwa 2,5 Prozent fast gleichauf mit den Freien Wählern. Die Wahlbeteiligung wird mit etwa 64 Prozent höher sein als 2019, als sie bei 57,2 Prozent gelegen hatte.
+++ 23:56 Uhr Das vorläufige Ergebnis der Europawahl im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte liegt vor (Wahlbeteiligung 65,3 Prozent)
AfD 31,9 Prozent
CDU 21,6 Prozent
BSW 18,3 Prozent
SPD 9 Prozent
Grüne 3,1 Prozent
Die Linke 4,6 Prozent
FDP 2 Prozent
+++ 23:53 Uhr Die Auszählung der Europawahl im Landkreis Nordwestmecklenburg ist beendet. Das Ergebnis (Wahlbeteiligung 66,6 Prozent):
AfD 26,6 Prozent
CDU 21,7 Prozent
BSW 15,1 Prozent
SPD 12,7 Prozent
Grüne 5,2 Prozent
Die Linke 4,4 Prozent
FDP 2,9 Prozent
+++ 23:40 Uhr Das Ergebnis der Europawahl in der MV-Landeshauptstadt Schwerin (Wahlbeteiligung 65,2 Prozent):
AfD 22,1 Prozent
CDU 19,7 Prozent
BSW 16,3 Prozent
SPD 14,9 Prozent
Grüne 6,7 Prozent
Die Linke 5,3 Prozent
FDP 3,5 Prozent
+++ 23:37 Uhr Hier das Ergebnis der Europawahl im Landkreis Rostock (Wahlbeteiligung 68,6 Prozent):
AfD 28,2 Prozent
CDU 23,2 Prozent
BSW 16,9 Prozent
SPD 10,3 Prozent
Grüne 4,1 Prozent
Die Linke 4,2 Prozent
FDP 2,8 Prozent
+++ 23:29 Uhr Das Ergebnis der Europawahl in Rostock liegt vor (Wahlbeteiligung 62,8 Prozent):
AfD 18,5 Prozent
CDU 16,7 Prozent
BSW 15,6 Prozent
SPD 12,8 Prozent
Grüne 9,5 Prozent
Die Linke 8,2 Prozent
FDP 3,3 Prozent
Volt 3,3 Prozent
+++ 22:10 Uhr Mit Ergebnissen der zeitgleich abgehaltenen Kommunalwahlen in MV wurde erst spät in der Nacht gerechnet. Um die 520 Sitze in den sechs Kreistagen und den beiden Stadtvertretungen in Rostock und Schwerin hatten sich laut Landeswahlleiter 2450 Kandidatinnen und Kandidaten beworben. Die Resultate in den Kreisen und beiden kreisfreien Städten sind entscheidend für das amtliche Landeswahlergebnis. 2019 war die CDU mit 25,4 Prozent stärkste kommunale Kraft geworden, gefolgt von Linke (16,3), SPD (15,4), AfD (14,0) und Grünen (10,3). Die FDP erreichte 4,3 Prozent, lokale Wählergruppen und Einzelbewerber kamen auf zusammen 10,4 Prozent.
+++ 22:01 Uhr Die Grünen in Mecklenburg–Vorpommern bezeichneten das Ergebnis ihrer Partei bei der Europawahl als nicht zufriedenstellend. „Seit 2019 hat sich die Grundstimmung im Land deutlich verändert und ist nun durch Ängste und Sorgen geprägt“, führte der Co–Landesvorsitzende Ole Krüger als Begründung an. Ersten Hochrechnungen zufolge kommen die Grünen bundesweit noch auf 12 Prozent. 2019 war es mit 20,5 Prozent fast doppelt so viel. Damals hatte überraschend auch der Rostocker Grünen–Politiker Niklas Nienaß den Sprung ins Europaparlament geschafft, was ihm dieses Mal verwehrt bleibt.
+++ 21:50 Uhr MV-CDU–Landeschef Daniel Peters äußerte sich in einer ersten Reaktion erfreut über den Sieg seiner Partei bei der Europawahl. „Die Union hat ein starkes Ergebnis geholt“, sagte er nach Veröffentlichung der Hochrechnungen, nach der bundesweit CDU und CSU zusammen auf etwa 30 Prozent kommen. „Die Union ist die einzige Bastion gegen den rechten und den linken Rand. Die Wahl ist auch eine Abstimmung über die Arbeit der Ampel. Und diese Abstimmung hat Kanzler Scholz krachend verloren“, erklärte Peters. Bei der Europawahl 2019 war die CDU im Nordosten trotz damaliger Verluste mit 24,5 Prozent stärkte Kraft geworden.
+++ 21:42 Uhr MV-Ministerpräsidentin und SPD–Landeschefin Manuela Schwesig äußerte sich besorgt darüber, dass die AfD in den ostdeutschen Ländern stärkste Kraft wurde. „Keine demokratische Partei kann sich heute als Sieger fühlen“, sagte sie. Das Abschneiden ihrer Partei bezeichnete sie als enttäuschend. Die Gründe dafür sieht sie im Agieren der Bundesregierung. „Das Wahlergebnis ist ein Signal an die Ampel in Berlin. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass Aufgaben gemeinsam angepackt werden“, betonte Schwesig.
+++ 21:34 Uhr AfD–Landeschef Leif–Erik Holm zeigte sich hocherfreut über die Stimmengewinne seiner Partei bei der Europawahl. „Das ist für uns ein großer Erfolg. Ich kann mich nur bei unseren Wählern bedanken, die uns trotz der Dauerdiffamierungskampagnen zum klaren Wahlsieger gemacht haben“, sagte Holm nach der Veröffentlichung erster Hochrechnungen auf Bundesebene. Danach kommt die AfD bundesweit auf etwa 16,5 Prozent und wäre hinter der Union dann zweitstärkste Kraft. Holm wertete das Wahlergebnis auch als Zeichen der Unzufriedenheit mit der Ampel–Regierung in Berlin.
+++ 21:22 Uhr Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern verlor deutlicher und lag am Sonntagabend bei etwa 10 Prozent. Sie fällt damit hinter die neu gegründete Wagenknecht–Partei BSW zurück, die erstmals zur Europawahl antrat und mit knapp 16 Prozent rechnen kann. Die Linke verliert gegenüber der Wahl 2019 zwei Drittel ihrer Wählerschaft und erreicht noch etwa 5 Prozent. Laut Zwischenergebnis fallen die Grünen von 10,8 auf etwa 4,5 zurück, die FDP von 3,9 auf gut 2 Prozent.
+++ 21:16 Uhr Die AfD in Mecklenburg–Vorpommern hat bei der Europawahl am Sonntag ihren Stimmenanteil gegenüber 2019 fast verdoppelt und wird damit aller Voraussicht nach im Nordosten klare Wahlsiegerin. Nach Auszählung von zwei Dritteln der knapp 2000 Wahlbezirke kam die Partei auf etwa 30 Prozent. Vor fünf Jahren hatte sie im Land 17,7 Prozent erreicht. Mit dem kräftigen Zuwachs lag sie klar vor der CDU, die bislang alle Europawahlen im Nordosten gewonnen hatte, nun aber erneut Verluste hinnehmen muss und noch auf etwa 21 Prozent kommt.
+++ 20:39 Uhr Nach Auszählung der Hälfte der Wahlbezirke in Mecklenburg–Vorpommern hat etwa ein Drittel der Stimmberechtigten bei der Europawahl die AfD gewählt. Die Partei kommt demnach auf etwa 32 Prozent. Damit liegt sie klar vor der CDU, die bislang bei allen Europawahlen im Nordosten vorn gelegen hatte, nun aber erneut Verluste hinnehmen muss und noch auf etwa 21 Prozent kommt.
Die SPD liegt zur Halbzeit der Stimmauszählung knapp unter 10 Prozent. Sie fällt damit hinter die Wagenknecht–Partei BSW zurück, die erstmals antrat und mit 15,5 Prozent rechnen kann. Die Linke verliert gegenüber der Wahl 2019 zwei Drittel ihrer Wählerschaft und erreicht noch 4,5 Prozent. Laut Zwischenergebnis fallen die Grünen auf etwa 4, die FDP auf gut 2 Prozent.
+++ 19:53 Uhr Zwischenergebnis der Europawahl für Landkreis Rostock: Wahlbeteiligung 57,3 Prozent, Mehrheit: AfD mit 35 Prozent (50 von 264 Wahllokalen)
+++ 19:52 Uhr Zwischenergebnis der Europawahl für Nordwestmecklenburg: Wahlbeteiligung 57,1 Prozent, Mehrheit: AfD mit 29,7 Prozent (113 von 187 Wahllokalen)
+++ 19:50 Uhr Zwischenergebnis der Europawahl für die MV-Landeshauptstadt Schwerin: Wahlbeteiligung 56,8 Prozent, Mehrheit: AfD mit 23,9 Prozent (51 von 87 Wahllokalen)
+++ 19:49 Uhr Zwischenergebnis der Europawahl für Ludwigslust-Parchim: Wahlbeteiligung 57,2 Prozent, Mehrheit AfD mit 30,9 Prozent (153 von 312 Wahllokalen)
+++ 19:47 Uhr Zwischenergebnis der Europawahl für Mecklenburgische Seenplatte: Wahlbeteiligung 54,4 Prozent, Mehrheit: AfD mit 35,3 Prozent (240 von 364 Wahllokalen)
+++ 19:46 Uhr Zwischenergebnis der Europawahl für Vorpommern-Greifswald: Wahlbeteiligung 54,3 Prozent, Mehrheit: AfD mit 41,2 Prozent (192 von 327 Wahllokalen)
+++ 19:45 Uhr Zwischenergebnis der Europawahl für Vorpommern-Rügen: Wahlbeteiligung 59,9 Prozent, Mehrheit: AfD mit 32,5 Prozent (110 von 273 Wahllokalen)
+++ 19:43 Uhr Zwischenergebnis der Europawahl für die Hansestadt Rostock: Wahlbeteiligung 48,1 Prozent, Mehrheit: AfD mit 21,3 Prozent (48 von 185 Wahllokalen)
+++ 19:22 Uhr Inzwischen liegen für die Europawahl in Mecklenburg-Vorpommern erste Zwischenergebnisse vor. Danach liegt die AfD bislang in allen Landkreisen in MV vorn. In Vorpommern-Greifswald kommt die AfD aktuell sogar auf über 40 Prozent. Es sind aber noch längst nicht alle Wahlbezirke ausgezählt. Den Stand der Auszählung kann man hier nachverfolgen.
+++ 19:12 Uhr Die Grünen in Mecklenburg–Vorpommern haben das Ergebnis ihrer Partei bei der Europawahl als nicht zufriedenstellend bezeichnet. „Seit 2019 hat sich die Grundstimmung im Land deutlich verändert und ist nun durch Ängste und Sorgen geprägt“, führte der Co–Landesvorsitzende Ole Krüger als Begründung an. Nun gelte es, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Ersten Hochrechnungen zufolge kommen die Grünen bundesweit noch auf 12 Prozent. 2019 war es mit 20,5 Prozent fast doppelt so viel. Damals hatte überraschend auch der Rostocker Grünen–Politiker Niklas Nienaß den Sprung ins Europaparlament geschafft, was ihm dieses Mal verwehrt bleibt.
+++ 19:05 Uhr Nach der ersten Hochrechnung würde der Europaabgeordnete der Grünen aus Mecklenburg-Vorpommern Niklas Nienaß (Listenplatz 14) seinen Platz im Europaparlament verlieren, so der Rostocker Politikwissenschaftler Jan Müller in NDR MV Live. Die Spitzenkandidatin der SPD in MV, Sabrina Repp würde ins Europaparlament einziehen. Sie steht auf Listenplatz 11. Nach aktuellem Stand erhält die SPD 14 Mandate im EU-Parlament. Aktuell sieht es so aus, als würde Repp die einzige Europaabgeordnete aus MV werden. Denn es ist fraglich, ob CDU-Kandidat Jascha Rainer Dopp eine Chance auf einen Sitz hat. Keine Chance haben dagegen wohl AfD-Kandidat Steffen Beckmann und FDP-Kandidat Paul Bressel.
+++ 18:02 Uhr So sieht am Sonntag kurz nach 18 Uhr die deutschlandweite Prognose für die Europawahl aus: 30,0 Prozent für CDU/CSU. 12,5 Prozent und deutliche Verluste für die Grünen. 14,0 Prozent für die SPD. 16,0 Prozent für die AfD. 6,0 für Sarah Wagenknecht. 5,0 für die FDP. 3,0 für die Linke und 3,0 für Volt. Auch Die Partei, Familienpartei, Freie Wähler, Tierschutzpartei und ÖDP können auf den Einzug ins Europaparlament rechnen.
+++ 18:00 Uhr In Mecklenburg–Vorpommern haben die Wahllokale fristgerecht um 18.00 Uhr geschlossen, nun wird mit der Auszählung der Stimmen begonnen. Der Nordosten gehört zu den acht Bundesländern, in denen neben der Europa– auch Kommunalwahlen stattfanden. In Mecklenburg–Vorpommern waren am Sonntag rund 1,36 Millionen Wahlberechtigte zur Stimmabgabe aufgerufen.
So geht es jetzt weiter:
- Als Erstes werden die Stimmzettel zur Europawahl ausgewertet. Der Landeswahlleiter rechnet mit einem ersten Zwischenergebnis für 19.00 Uhr, das vorläufige Endergebnis für MV wird erst kurz vor Mitternacht erwartet.
- Am frühen Montagmorgen soll dann das Resultat der Kommunalwahlen vorliegen. Gewertet werden dafür die Ergebnisse der Wahlen zu den sechs Kreistagen und den beiden kreisfreien Städten Rostock und Schwerin.
- 2019 war die CDU mit 25,4 Prozent stärkste kommunale Kraft geworden.
In MV etwas höhere Wahlbeteiligung als 2019
Am frühen Nachmittag zeichnete sich für Mecklenburg–Vorpommern eine leicht höhere Wahlbeteiligung ab als 2019. Wie der Landeswahlleiter in Schwerin mitteilte, hatten bis 14.00 Uhr landesweit 32,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Bei den Wahlen vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung um diese Zeit bei 29,9 Prozent. Dabei wurden die Stimmen der Briefwähler jeweils noch nicht eingerechnet.
Letzte Umfrage vor der Wahl sah AfD in MV vor SPD und CDU
In der Befragung kam die SPD auf 23 Prozent, bei ihrem Wahlsieg vor drei Jahren waren es noch 39,6 Prozent gewesen. Dagegen legt die AfD im Vergleich zur letzten Landtagswahl von 16,7 auf 25 Prozent zu und lässt die SPD damit hinter sich.
Die CDU erholt sich von ihrer Wahlschlappe und kommt in der Umfrage mit 20 Prozent näher an die SPD heran. Im Herbst 2021 hatte die Unionspartei mit 13,3 Prozent einen Tiefpunkt erreicht.
Neben der SPD muss auch die Linke als zweite Regierungspartei in der Umfrage drastische Verluste hinnehmen. Ihr Stimmenanteil halbierte sich, sie müsste mit nun noch 5 Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.
Sicher drin wäre hingegen die Abspaltung der Linken, die Wagenknecht–Partei BSW, die aus dem Stand 14 Prozent der Wählerschaft hinter sich brächte, stünden jetzt Landtagswahlen an. Zur Zitterpartie würde eine Wahl aktuell erneut für Grüne und FDP, deren Umfragewerte mit 6 beziehungsweise 4 Prozent nah an der Fünf–Prozent–Hürde liegen.
Für die Kommunalwahlen an diesem Sonntag haben die Umfragewerte nur begrenzt Aussagekraft, da die Wahlberechtigten nach ihrem Wahlverhalten bei einer Landtagswahl befragt wurden und bei Kommunalwahlen zumeist andere Kriterien für die Stimmabgabe entscheidend sind. Außerdem tritt das BSW, dass in MV noch keinen Landesverband gegründet hat, nur in wenigen Regionen zur Kommunalwahl in MV an.
Für die Erhebung wurden nach Angaben des „Nordkurier“ im Zeitraum vom 27. Mai bis 3. Juni landesweit 1000 volljährigen Personen zu ihrem Wahlverhalten befragt.






