Tanken in Polen
: Benzin und Diesel hinter der Grenze – so sehen die Spritpreise aus

Besonders im Winter fährt man mehr Auto – da achtet man auf die Spritpreise. Tanken in Polen lohnt sich. So sehen die aktuellen Preise für Benzin und Diesel hinter der Grenze aus.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Cottbus
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Tanken in Polen ist günstiger als in Deutschland. Will man sparen, lohnt sich eine Fahrt hinter die Grenze. So sehen die aktuellen Preise für Benzin und Diesel im Grenzgebiet von Bad Muskau bis Forst aus. (Symbolbild)

Sven Hoppe/dpa

Das Jahr startete für die Brandenburger mit Winterwetter. Bei niedrigen Temperaturen fahren die meisten lieber mit dem Auto. Gerade wenn man mehr im Auto sitzt und mehr Benzin oder Diesel verbraucht, achtet man auf die Spritpreise. In Polen spart man beim Tanken. Eine Fahrt über die Grenze an eine polnische Tankstelle lohnt sich. Wie viel man für Benzin und Diesel aktuell hinter der Grenze bezahlt, welcher Kraftstoff sich nicht für eisige Temperaturen eignet und was man bei einer Panne im Winter beachten sollte.

Tanken in Polen: Preise für Diesel und Benzin hinter der Grenze

Bei Bad Muskau in Łęknica:

Diesel: 1,49 Euro pro Liter (14.01.2024)

Super E5: 1,45 Euro pro Liter (14.01.2024)

Bei Görlitz in Zgorzelec:

Diesel: 1,48 Euro pro Liter (13.01.2024)

Super E5: 1,46 Euro pro Liter (14.01.2024)

Super E10: 1,49 Euro pro Liter (13.01.2024)

Bei Guben in Gubin:

Diesel: 1,52 Euro pro Liter (14.01.2024)

Super E5: 1,47 Euro pro Liter (14.01.2024)

Super E10: 1,49 Euro pro Liter (10.01.2024)

Bei Forst in Zasieki:

Diesel: 1,52 Euro pro Liter (14.01.2024)

Super E5: 1,55 Euro pro Liter (14.01.2024)

Bei Forst in Brody:

Diesel: 1,50 Euro pro Liter (12.01.2024)

Super E5: 1,53 Euro pro Liter (09.01.2024)

Die Preise sind ungefähre Richtwerte. Quelle: mehr-tanken.de, abtankstellen.de, clever-tanken.de

Tanken im Winter: Worauf man achten muss

Auch wenn die kurze Frostperiode schon wieder vorbei ist, die nächste kommt bestimmt und dann heißt es: vorbereitet sein. Vor allem die Dieselfahrzeuge können bei eisigen Temperaturen Probleme bekommen. Diesel ist nur bis zu einer bestimmten Temperatur frostsicher und dann beginnt das sogenannte „Ausflocken“ des Kraftstoffes. Der Motor springt nicht mehr an oder kann sogar während der Fahrt ausgehen. Benzinmotoren hingegen verkraften auch extreme Kälte gut.

Diesel gefroren – Was nun?

Dieselmotoren können bereits ab 0 Grad Probleme bekommen, was in unseren Breitengraden im Winter nicht selten ist. Das sagt der ADAC. Was kann man also tun, um zu verhindern, dass das Auto plötzlich nicht mehr anspringt? Eine erste bedeutende Maßnahme ist es, das Fahrzeug rechtzeitig zu betanken. Es gibt nämlich sogenannten „Winterdiesel“, der von Herbst bis Frühjahr an allen Tankstellen zur Verfügung steht und bis zu -20 Grad kältefest sein soll.

Winterdiesel – Pannen vorbeugen

Der speziell für niedrige Temperaturen entwickelte Kraftstoff enthält besondere Zusatzstoffe, die das Ausflocken verhindern sollen. Diese werden dem Diesel bereits während des Raffinerieprozesses zugeführt. Aber auch diese Mischung kann ab -7 Grad zu Problemen führen. Das hängt unter anderem davon ab, wie viel „Sommerdiesel“ noch im Gemisch vorhanden ist, wie wind- und kältegeschützt das Auto abgestellt wurde und ob es ggf. eine Filterheizung besitzt.

Springt das Auto nicht mehr an, heißt es warten auf wärmere Temperaturen, damit das komplette Kraftstoffsystem wieder auftauen kann. Auf jeden Fall sollte man keine Experimente mit einem Föhn oder Heißluft versuchen. Damit beschädigt man im Zweifel mehr, als dass alle notwendigen Stellen erreicht werden.

Winterdiesel in Polen tanken

Auch im europäischen Ausland ist Winterdiesel verfügbar. Die Zeiträume variieren leicht, aber in Polen bekommt man ihn, wie hierzulande, von Mitte November bis Ende Februar.

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