LR+LR+Richtungsstreit in der CDU
: Lausitzer CDU uneins über Hans-Georg Maaßen

Der Streit um die Nominierung des ehemaligen Verfassungsschutz-Präsidenten in Thüringen reißt nicht ab. In der Lausitzer CDU fällt das Urteil über die Personalie unterschiedlich aus.
Von
Christine Keilholz
Cottbus
Jetzt in der App anhören
  • Ex-Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen tritt in Südthüringen als Direktkandidat für die CDU an. Für die Partei kann diese Personalie eine Zerreißprobe werden.

    Ex-Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen tritt in Südthüringen als Direktkandidat für die CDU an. Für die Partei kann diese Personalie eine Zerreißprobe werden.

    Michael Reichel
  • Die Debatte um Maaßen „tut uns nicht gut“, sagt Florian Oest, der den Wahlkreis Görlitz für die CDU zurückholen will. „Mir ist wichtig, dass ein Kandidat auf dem Boden der Verfassung steht, das ist bei Herrn Maaßen anscheinend der Fall.“

    Die Debatte um Maaßen „tut uns nicht gut“, sagt Florian Oest, der den Wahlkreis Görlitz für die CDU zurückholen will. „Mir ist wichtig, dass ein Kandidat auf dem Boden der Verfassung steht, das ist bei Herrn Maaßen anscheinend der Fall.“

    Foto: CDU
  • „Ich finde es problematisch, dass ein Mann, der als Verfassungsschutz-Präsident in den Ruhestand geschickt werden musste, nun im Bundestag Recht und Gesetz vertreten soll“, sagt Ingo Senftleben. Der Brandenburger Landtagsabgeordnete wünscht sich eine klare Abgrenzung der Bundesspitze gegenüber Rechtsauslegern wie Hans-Georg Maaßen.

    „Ich finde es problematisch, dass ein Mann, der als Verfassungsschutz-Präsident in den Ruhestand geschickt werden musste, nun im Bundestag Recht und Gesetz vertreten soll“, sagt Ingo Senftleben. Der Brandenburger Landtagsabgeordnete wünscht sich eine klare Abgrenzung der Bundesspitze gegenüber Rechtsauslegern wie Hans-Georg Maaßen.

    Foto: Christophe Gateau
1 / 3