Red Bull in Baruth
: Rodung von 17 Hektar Kiefernwald für neues Dosenwerk beginnt

Für ein neues Red-Bull-Dosenwerk in Baruth/Mark muss Wald weichen. Die Maschinen für die Rodung sind im Einsatz – trotz Protests von Umweltschützern.
Von
dpa
Baruth/Mark
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Ein Kiefernwald wird für den Ausbau der Getränkeproduktion von Rauch und Red Bull in Baruth/Mark gefällt. (Archivbild)

Patrick Pleul/dpa
  • In Baruth/Mark beginnt die Rodung für ein neues Red-Bull-Dosenwerk – 17 Hektar Kiefernwald.
  • Das Gelände ist abgesperrt. Maschinen arbeiten trotz Protesten von Umweltschützern.
  • Rauch und Red Bull vergrößern den Standort rund 50 Kilometer südlich von Berlin.
  • Behörden genehmigten vorbereitete Maßnahmen, laut Projektkoordinator startet die Rodung.
  • Ausgleich ist geplant: neue Wald- und Grünflächen in sechsfacher Größe, überwiegend vor Ort.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Für den Bau eines neuen Dosenwerks für Red Bull hat in Baruth/Mark südlich von Berlin die Waldrodung begonnen. 17 Hektar Kiefernwald sollen weichen. Die Arbeiten haben laut einer Sprecherin am Montag begonnen. Das Gelände ist abgesperrt. Gegen das Projekt gibt es Protest von Umweltschützern – auch wegen des Wasserverbrauchs. Die Getränkehersteller Rauch und Red Bull wollen ihren Standort rund 50 Kilometer südlich von Berlin vergrößern.

„Der in Kraft getretene Bebauungsplan schafft Planungssicherheit für die Weiterentwicklung des Produktionscampus“, sagte Projektkoordinator Björn Hofbauer. Das Landesamt für Umwelt habe zudem die beantragte Zulassung vorbereiteter Maßnahmen erteilt, sodass mit der Rodung begonnen worden sei. „Die künftige Baufläche wird durch neue Wald- und Grünflächen in sechsfacher Größe ausgeglichen. 98 Prozent dieser Flächen liegen im direkten Umland von Baruth“, hieß es.

Über einen Eilantrag des Umweltverbandes Grüne Liga gegen den bereits beschlossenen Bebauungsplan der Stadt ist bislang vor Gericht noch nicht abschließend entschieden. Allerdings hatte das Oberverwaltungsgericht zuvor den Antrag auf eine Zwischenverfügung abgelehnt, mit der die Grüne Liga den Beginn der Waldrodung vorerst stoppen wollte.

Bei Tesla hatten Umweltaktivisten einen Wald monatelang besetzt, um gegen die Abholzung zu protestieren.