Es ist das erste einer Reihe von Projekten, die neue Jobs in die Lausitz bringen sollen. Das Tesla-Werk in Grünheide soll im Sommer seine Arbeit aufnehmen. Die Bauarbeiten laufen – und nun wird es auch ernst für Lausitzer, die auf Jobs bei dem amerikanischen Elektroautobauer hoffen.
Nach Angaben der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) wurden die ersten rund 200 Personen bereits als Lagermitarbeiter vermittelt. Auch die ersten Ingenieur-Posten wurden offenbar schon besetzt. Unternehmensgründer Elon Musk (49) hatte per Twitter mitgeteilt, entsprechende Gespräche in Berlin führen zu wollen.

Tesla plant Bewerbertage im Dezember

Für das Gros der 7000 Jobs, die in der ersten Stufe besetzt werden sollen, wird es allerdings in den nächsten Wochen ernst. Im Dezember solle es Bewerbertage geben, kündigte die federführende Arbeitsagentur in Frankfurt an.
Gemeinsam mit den Agenturen in Cottbus und Berlin wurde eine Projektgruppe gegründet. Denn die neuen Beschäftigten sollen sich im Wesentlichen aus Arbeitslosen und Jobwechslern rekrutieren. Ein Einstiegsgehalt von 2700 Euro sei zu erwarten, kündigte Jochem Freyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur in Frankfurt an.

Arbeitsagenturen der Region arbeiten bei Tesla zusammen

In der gemeinsamen Projektgruppe werden geeignete Bewerber ausfindig gemacht. „Für die Lausitz ist Tesla ein Gewinn“, sagt Marion Richter, Geschäftsführerin operativ bei der Agentur für Arbeit in Cottbus. Ab Anfang des Jahres werde es mit den Vorstellungsgesprächen im großen Still losgehen. In der Geschwindigkeit, die man von Tesla kenne, setzt Marion Richter hinzu.
Die soll auch bei den Bewerbertagen vorgelegt werden. Gespräche, Tests und noch am Abend werde entschieden, kündigte Freyer im Handelsblatt an. Ob alle Bewerber mit dieser schon sprichwörtlichen Tesla-Geschwindigkeit mithalten können?