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: Ministerin Reiche hält an Südbonus fest – Osten könnte leer ausgehen

Zwar in Brandenburg verwurzelt, aber aktuell weit entfernt: Energie-Ministerin Katherina Reiche (CDU) will beim Bau neuer Gaskraftwerke den Süden bevorzugen. Das Land will sich nun wehren.
Von
Katharina Schmidt
Potsdam
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Die Baustelle für das Projekt eines H2-ready Gaskraftwerkes am Industriestandort Schwarze Pumpe auf der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen. Zur Absicherung von Erzeugungslücken im Zuge des deutschen Kohleausstiegs plant die LEAG umfangreiche Investitionen für H2-ready Gaskraftwerke an ihren Kraftwerksstandorten in Brandenburg, Sachsen und Bayern. Unter der Voraussetzung, dass sich Bau und Betrieb innerhalb der noch auszugestaltenden Kraftwerksstrategie wirtschaftlich darstellen lassen, könnte am Energiestandort Schwarze Pumpe ein H2-ready Gaskraftwerk entstehen. Derzeit bereitet LEAG das Baufeld auf einer geeigneten unternehmenseigenen Fläche innerhalb des Industrieparks Schwarze Pumpe für die mögliche Errichtung vor. +++ dpa-Bildfunk +++

Die Baustelle für das Projekt eines wasserstofffähigen Gaskraftwerkes in Schwarze Pumpe an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen. Der Energiekonzern Leag hat schon konkrete Pläne, doch die Strategie der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) könnte diese durchkreuzen. Die Landesregierung will das nicht hinnehmen.

Patrick Pleul/dpa