Deutschland spricht in Cottbus: Bürger treten im Alten Stadthaus ins politische Streitgespräch

Deutschland spricht: Ulrich Schotte (l.) aus Darchau und Christian Mayer aus Pirna diskutieren bei „Deutschland spricht“. Ihre Streitthemen sind der Ukraine-Krieg und das Ost-West-Verhältnis in Deutschland.
Frank HammerschmidtDeutschland spricht, das politische Dating-Format für Bürger von Zeit online, macht Station in Cottbus: Am Sonntag (15. September) treffen im Alten Stadthaus im Herzen der Lausitz-Hauptstadt, Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zu politischen Themen unserer Zeit aufeinander und diskutieren sie – im Vier-Augen-Gespräch.
Mit freundlicher Erlaubnis der Teilnehmer begleiten Journalisten den kritischen Austausch zu Ukrainekrieg, Migration, Verkehrsinfrastruktur und weiteren Themen im Liveblog auf moz.de und lr.de. Denn Gastgeber für den politischen Diskurs in Brandenburg ist eine Woche vor der Wahl zum neuen Potsdamer Landtag das größte Medienhaus im Land mit den Medienmarken Märkische Oderzeitung und Lausitzer Rundschau.
Die Gesprächspartner sind per Algorithmus zugeordnet
Und dann heißt es: Handys raus! Dort finden Sie Ihr Match! Also den per Algorithmus zugeordneten Gesprächspartner. Innerhalb weniger Augenblicke bilden sich knapp 40 Paare im Alten Stadthaus. Sie stehen an Tischen oder sitzen einfach nebeneinander bei Brötchen und Apfelsaftschorle im Parkett. Und diskutieren. Die Gespräche dauern an. Wir schließen hier den Live-Blog. Ausführliche Berichte über den Verlauf der Diskussionen finden Sie ab Montag (16. September) auf lr.de und moz.de.

Deutschland spricht: Eine Frau schaut sich auf ihrem Smartphone das Ergebnis der Gesprächspartnersuche für die Gesprächsrunde „Deutschland spricht“ an.
Frank HammerschmidtRomy Jaster, die sich als Philosophin mit Streitkultur befasst, verweist auf dem Podium darauf, dass in einem Streit die Suche nach möglichen Gemeinsamkeiten helfe, sich zu orientieren. Auch ohne gemeinsamen inhaltlichen Nenner profitiere die Gesellschaft davon, wenn andere Meinungen gehört werden. „Das führt zu Fortschritt. Wenn sich alle einig sind, besteht die Gefahr, dass man blinde Flecken übersieht.“ Konfrontation zwinge uns, die eigenen Argumente zu schärfen. „Dissens ist positiv, wenn man ihn kultiviert austrägt“, sagt Romy Jaster.
Ralph Heck, Vorstandschef der Bertelsmann-Stiftung, hofft auf einen besonderen Effekt durch „Deutschland spricht“. Die Streitthemen mögen nicht die Gegensätze verstärken, sondern die Suche nach Gemeinsamkeiten forcieren, um unser Land voranzubringen.
Teilnehmerin will sich als AfD-Mitglied nicht verstecken
Ingrid Reiter lebt seit fünf Jahren in Bernau und macht mit bei „Deutschland spricht“. Sie stammt aus München. „In München höre ich von meiner Familie: Man kann nicht offen sagen, dass man die AfD wählt, dass man sich verstecken muss mit dieser Meinung. Das finde ich schlimm. Ich glaube, im Osten muss man sich mit dieser Meinung nicht verstecken.“ Sie selbst ist Mitglied der AfD und habe in Bernau „auch nur Leute aus meiner Blase. Ich möchte da mal raus.“

Deutschland spricht: Bärbel Manke, Rentnerin aus Cottbus (M.), und Ingrid Reiter aus Bernau (2.v.r.) sprechen über ihr Bedürfnis, politische Themen offen diskutieren zu können.
Frank HammerschmidtMeinungsfreiheit als wichtigstes Thema mitgebracht
Bärbel Manke, Rentnerin aus Cottbus, früher bei den Wasserbetrieben beschäftigt, ist eine der Diskussionsteilnehmerinnen, die sich kurz auf dem Podium vorstellen. Sie helfe Geflüchteten, sagt sie. Dennoch findet Bärbel Manke, dass Deutschland zu viele Menschen aufgenommen hat. 2015 und in den Jahren danach seien viele Dinge falsch gelaufen. Das Thema, über das sie am liebsten streiten würde, aber sei Meinungsfreiheit. Die sei nämlich nicht bedroht in Deutschland. „Wer sich nicht traut, zu seiner Meinung zu stehen, ist selbst schuld“, sagt die Cottbuserin.

Welche Themen spalten das Land? Die Streitfragen für „Deutschland spricht“ in Cottbus.
Claus LiesegangSie gehe mit der Hoffnung in den Streit, dass es ein lebendiges Gespräch werde. Bärbel Manke erzählt, dass sie schon bei anderen Gelegenheiten bei „Deutschland spricht“ mitgemacht habe. Letztes Mal habe sie der Streitpartner aus Forst/Lausitz mit unzähligen Excel-Tabellen traktiert. „Das war anstrengend. Ich habe mir dann ein Glas Wein bestellt“, sagt die Rentnerin und hat im Saal die Lacher auf ihrer Seite. „Hoffentlich habe ich heute mehr Glück mit meinem Streitpartner“, sagt sie.

Andrea Rössel aus Brandenburg an der Havel freut sich auf das Streitgespräch.
Silke HalpickAndrea Rösel aus Brandenburg an der Havel: „Ich freue mich auf Cottbus. Ich selbst habe das Gefühl, dass ich mich mit meinem Familien- und Freundeskreis schon in einer Art Blase befinde. Das will ich ändern.“ Sie halte andere Meinungen aus, rechne aber nicht damit, dass sie von anderen überzeugt werde. „Zuhören und die Meinung des anderen aushalten, finde ich wichtig.“

Deutschland spricht: Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit online, eröffnet die Gesprächsrunde „Deutschland spricht“.
Frank HammerschmidtChefredakteur von Zeit online begrüßt seinen Streitpartner
Es geht los. Die Moderatoren erklären nochmal die Regeln des „Tinder für Politik“. Heute werden im Rahmen der Gesprächsreihe tausende Menschen in ganz Deutschland diskutieren, vor allem natürlich auch live in Cottbus im Alten Stadthaus, betont Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit online. Die Teilnehmenden seien „die Vorreiter der deutschen Streitkultur“. Wegner selbst wird auch mitmachen und begrüßt schon mal seinen Diskussionspartner, mit dem er über Ukraine-Krieg, Migration, Medien-Vielfalt und Wehrpflicht streiten werde.
Wegner verweist darauf, dass das Diskutieren gegensätzlicher Standpunkte die Polarisierung in der Gesellschaft verringere. Das sei das Kernanliegen der Gesprächsreihe, bei der allein 2024 rund 5000 Menschen zwischen 18 und 93 Jahren in ganz Deutschland mitmachen. Man wähle ganz bewusst jene Themen aus, zu denen es besonders konträre Meinungen gibt, die die Gesellschaft spalten. Das mache das Format so spannend für die gesamte Gesellschaft.

Deutschland spricht: Franziska Benack, Schauspieldirektorin am Staatstheater Cottbus, spricht auf der Bühne bei der Gesprächsrunde „Deutschland spricht“.
Frank HammerschmidtFranziska Benack, Schauspieldirektorin am Staatstheater Cottbus, freut sich auf dem Podium im Alten Stadthaus „auf einen Nachmittag voller Streit“. Benack, 1986 in Frankfurt (Oder) geboren, erzählt von der Theaterwelt, dass auch dort das Diskutieren immer wichtiger werde, dass man sich dafür Zeit nehme. „ Das Phantasieren über unsere Zukunft und wie wir leben wollen, wird von den Narrativen beeinflusst, die wir uns erzählen. Und für Geschichten erzählen, sind wir im Theater die Experten.“ Theater müsse sich selbst als Teil der Zivilgesellschaft und vorpolitischer Raum ernst nehmen „und darf dieses Feld nicht der Neuen Rechten überlassen“.

Deutschland spricht: Tobias Schick (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, nimmt an der Gesprächsrunde „Deutschland spricht“ als Zuhörer teil.
Frank HammerschmidtTobias Schick, der Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, sagt: „Ich bin gespannt, wie das Format abläuft, wie auf die Einhaltung von Regeln bei den Diskussionen geachtet wird und wie die Diskussionskultur ist. “ Er selbst ist als Gast hier, wird sich nicht direkt in ein Match begeben.
Stimmen der Teilnehmer und Gäste von Deutschland spricht
Marko und Halyna Berezhanaskyy aus Lemberg in der Ukraine, heute wohnhaft in Lindau am Bodensee, sind nach Cottbus gekommen. Der Sohn sagt: „Wir sind alle Menschen, und jeder kommt aus bestimmten Gründen auf seine Meinung. Jede Meinung hat auch ihre Gültigkeit.“ Er habe dieses Format schon letztes Jahr bei „Europe spricht“ kennengelernt.
Mutter Halyna sagt: „Das Thema, das uns heute besonders am Herzen liegt, ist die Unterstützung der Ukraine. Wir freuen uns außerdem, die Stadt Cottbus kennenzulernen. Die Stadt erinnert mit ihrer Architektur an Lemberg, und auch das Wetter ist ähnlich.“

Halyna Yanyshivska und Marko Berehanaskyy aus der Ukraine, zurzeit in Lindau wohnend, nehmen an der Gesprächsrunde „Deutschland spricht“ teil.
Frank HammerschmidtBirgit Höfer aus Cottbus ist dabei: „Mich führt der Wunsch hierher, neue Sichtweisen, auch über die Stadt, zu hören. Ich bemühe mich, in unterschiedlichen Blasen unterwegs zu sein, arbeite aber auch häufig im Home Office (Heimbüro), sodass es nicht immer leicht ist, mit Menschen verschiedenster Meinungen ins Gespräch zu kommen.“ Sie reize an diesem Format, dass man sich bewusst dafür entscheidet, mit einer Person zu diskutieren, die eine andere Meinung hat, als man selbst.
Hardy Krüger aus Leipzig: „Ich glaube an die Meinungsfreiheit in Deutschland, höre mir gern andere Standpunkte an. Nach dem Leitsatz, wenn sich die Fakten ändern, ändert sich auch die Meinung, bin ich offen für den Ausgang der Gespräche.“ Er sei sehr diskutierfreudig, „meine Freunde sagen sogar, manchmal ein bisschen zu viel“.

Hardy Krüger aus Leipzig: „Ich glaube an die Meinungsfreiheit in Deutschland."
Silke HalpickGudrun Breitschuh-Wiehe (76) ist ehemalige Stadtverordnete in Cottbus für die Grünen. Seit 25 Jahren ist sie auch bei der Zivilgesellschaft Bündnis „Cottbuser Aufbruch“ engagiert. „Ich habe wenig Erwartungen an den Austausch heute. Ich bin gespant, wie es laufen wird und ob die Debatten wirklich neutral moderiert werden können“, sagt sie.

Gudrun Breitschuh-Wiehe (76) ist gespannt und skeptisch.
Lisa HörDorothee Hammer aus Hamburg Altona hat bereits zweimal am Format „Europa spricht“ der Zeit teilgenommen. „Damals habe ich einmal mit einem Ungarn und einer Dänin gesprochen. Für mich war das unheimlich interessant, denn wann habe ich schon mal die Gelegenheit mit einem Ungarn über das Thema Migration zu sprechen.“
Die Hamburgerin erklärt weiter: „Heute freue ich mich darauf, jemanden mit einer anderen Position zu treffen.“ Denn viele Themen seien nicht nur schwarz und weiß zu sehen. „Ich hoffe, dass ich mir durch andere Meinungen heute auch selbst eine differenziertere Meinung bilden kann.“ Ihre einzige Befürchtung sei, dass Leute mit recht einheitlichen Meinungen teilnähmen und nicht das Meinungsbild abgebildet werde, das in der Gesellschaft vorherrsche, da Menschen mit extremen Positionen gar nicht erst zu solchen Veranstaltungen kämen.

Dorothee Hammer ist für die Veranstaltung in Cottbus extra aus Hamburg angereist.
Frank HammerschmidtEine Teilnehmerin aus Spremberg, die anonym bleiben will, weil sie Lehrerin ist, sagt: „Ich bin sehr neugierig, da dieses Format für mich vollkommen neu ist. Ich finde es wichtig teilzunehmen, da ich glaube, dass man in so einem Vier-Augen-Gespräch eher noch die Chance hat zusammenzufinden. Das finde ich in großen Gruppen zunehmend schwierig.“ Thematisch sei ihr Hauptanliegen, wie unsere Gesellschaft gut mit Minderheiten umgehen könne.
Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg und Chefin der Lausitzrunde, sagt: „Reden ist immer gut. Für mich als Bürgermeisterin ist das essenziell. Ich bin immer froh, auf Leute zu treffen, die sich gegenseitig zuhören und nicht in einer Schleife festhängen.“ Das Format sei ihr bekannt. „Es gibt viele Themen und Meinungen, es wird Schwarz-Weiß gesehen. Ich hoffe, dass das durch dieses Format aufbrechen kann.“

Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, nimmt an der Gesprächsrunde „Deutschland spricht“ in Cottbus teil.
Frank HammerschmidtRena Wilken (50) und Daniel Büchner (47) kommen aus Leipzig. „Ich erwarte von dem Gespräch einen Austausch und ein Verständnis für andere Meinungen“, sagt Daniel Büchner, der in einer öffentlichen Verwaltung tätig ist. Seine Partnerin und er sind seit ein paar Jahren in der Initiative „Omas gegen Rechts“ aktiv. „Wir erleben dadurch die Spaltung der Gesellschaft über Jahre“, sagt Rena Wilken. Die Sozialpädagogin ist in der Schulbegleitung tätig: „Die Schwierigkeit, miteinander zu reden, fängt schon in der Schule an“.

Rena Wilken und Daniel Büchner bei „Deutschland spricht“ in Cottbus.
Lisa HörIrene Knöchel-Schiffer (72) wohnt in Trebatsch und Thomas Burchardt (62) in der Nähe von Cottbus. Beide wählen die Grünen, sind aber teils verschiedener Meinung. Auf die Frage, sollte Deutschland die Ukraine stärker militärisch unterstützen, hatte er mit Ja geantwortet und sie mit Nein. Für sie ist aber wichtig, dass die Ukrainer selbst über ihre Zukunft entscheiden können.
Das Gespräch läuft dann eher zum Thema, ob Deutschland zu viele Geflüchtete aufgenommen hat. „In Stuttgart ist der Anteil von Ausländern höher als 40 Prozent und das wird nicht als zu viel empfohlen“, sagt Thomas Burchardt. Irene Knöchel-Schiff stimmt zu, aber fragt sich, warum einen viel geringerer Anteil von Ausländern in Brandenburg von vielen Menschen als zu hoch empfunden wird. „Mir ist heute klar geworden, dass die Frage, wer bestimmt das, wenn es zu viel ist, wichtig ist“, sagt sie.

Irene Knöchel-Schiffer (72) aus Trebatsch und Thomas Burchardt (62), der in der Nähe von Cottbus lebt, diskutieren zur Migrationspolitik.
Lisa HörAnke Freiberg aus Cottbus sagt: „Ich finde die Streitkultur in Deutschland schwierig, kaum einer hört noch zu. Es ist wichtig, den anderen ausreden zu lassen und zu verstehen, was der andere denkt. Dass das heute möglich ist, freut mich.“ Anke Freiberg ist eine Rückkehrerin in die Lausitz. Sie hat 30 Jahre in Hessen gelebt und ist aus familiären Gründen in die Region zurückgekommen.

Anke Freiberg ist wieder zurück im Osten.
Silke HalpickStephan Tarnow(18) aus Lübben ist Landesschülersprecher. Das Auseinanderdriften der Gesellschaft hat er erstmals in der Corona-Pandemie wahrgenommen. „Die Pandemie ist ein gigantischer Kipp-Punkt gewesen. Man hat junge Menschen zu Hause eingesperrt und alle haben angefangen in ihrer eigenen Blase zu schwimmen“, sagt er. Ihm sei auch klargemacht worden, dass junge Menschen nur wenig Mitspracherecht haben. Die Schulen blieben lange geschlossen, und die Digitalisierung sei nicht richtig vorangetrieben worden. Ihm erklärt sich damit, „dass jetzt eine Partei Zulauf bekommt, die über die sozialen Medien vorgibt, jungen Leuten zuzuhören“.
Menschen mit gegensätzlichen Meinungen diskutieren
Die Idee für das Format von Zeit online: Zwei Menschen werden zusammengebracht, die völlig unterschiedliche Meinungen vertreten und diese diskutieren. Etwa 90.000 Menschen haben sich seit der ersten Auflage in Deutschland für ein solches Gespräch angemeldet, viele sind seit der Premiere im Jahr 2017 zum wiederholten Mal mit dabei.
Migration, Ukrainekrieg, autofreie Innenstädte: Auch im Osten driftet das Land in politischen Fragen auseinander. Die Streitkultur leidet. Wer debattiert noch mit konstruktiver Freunde mit jemandem, der anders denkt als er selbst?
Es sind mehr Menschen als gedacht, die dem Gegenüber ernsthaft zugehören und mit Argumenten respektvoll begegnen wollen. Das macht das Diskussionsformat „Deutschland spricht“ so erfolgreich.
Im Wahlherbst 2024 haben sich etwa 6000 Bürger für das Streitgespräch angemeldet, mehr als 5000 haben ihre Teilnahme bundesweit dann auch bestätigt. Mehr als 300 Leute aus Brandenburg sind nun bereit, über ihren eigenen politischen Standpunkt mit einem Meinungsgegner zu brennenden Themen in Deutschland zu sprechen – im Alten Stadthaus in Cottbus live. Die Veranstaltung ist ausverkauft, aber im Liveblog in allen Facetten zu verfolgen.
Die Eins-zu-eins-Gespräche sind ein Weg der Verständigung, in einer Zeit, in der Verständigung schwierig geworden ist. Denn viele Menschen entwickeln Gefühle der Abneigung und des Misstrauens gegenüber Gruppen, die politisch anders denken als sie. Deutschland spricht ist ein Versuch, das Verständnis in der Gesellschaft wieder wachsen zu lassen – gerade dann, wenn Ansichten nicht geteilt werden.
