Corona in Brandenburg
: Neuer Höchststand der Todesfälle von Corona-Patienten

Noch nie sind in Brandenburg seit Beginn der Pandemie innerhalb eines Tages so viele Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert ist hingegen rückläufig.
Von
Oliver von Riegen (dpa)
Potsdam
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Illustration – Ein Bestattungsunternehmer aus Nordrhein-Westfalen schreibt „C19“ auf ein Schild mit dem Hinweis „Infektiös“ auf einen Sarg mit einem Verstorbenen, der an oder mit dem Coronavirus gestorben ist. In Brandenburg hat die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit Corona verstorben sind, von Montag zu Dienstag erheblich zugenommen.

Rolf Vennenbernd/dpa

In Brandenburg sind so viele neue Todesfälle im Zusammenhang mit der Covid-19-Krankheit bestätigt wie seit Beginn der Pandemie nicht. 83 Menschen seien innerhalb eines Tages gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Potsdam mit. Darin könnten auch Nachmeldungen vom Wochenende enthalten sein. Der bisherige Höchststand war am 9. und 13. Januar mit jeweils 63 Sterbefällen. Die Zahl neuer Corona-Infektionen stieg mit 644 wieder deutlicher als in den vergangenen Tagen. Am Montag wurden 377 neue Fälle registriert, allerdings wird am Wochenende weniger getestet und weniger gemeldet. Eine Woche zuvor waren noch 729 neue Fälle und 55 zusätzliche Todesfälle gezählt worden.

7-Tage-Inzidenz-Wert nimmt in Brandenburg ab

Der Wert neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche nimmt dagegen ab: Für Brandenburg lag der Durchschnitt bei fast 230, während er vor einer Woche noch bei 286 lag. Im Hotspot von Brandenburg, dem Landkreis Spree-Neiße, stieg das Niveau zum Vortag von 413 weiter auf 444. In neun Kreisen und in Cottbus war das Niveau neuer Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche über 200 – ab diesem Wert sind touristische Ausflüge und Sport im Radius von 15 Kilometern um die Landkreisgrenze sowie Versammlungen verboten. Bund und Länder beraten am Dienstag über mögliche schärfere Corona-Regeln.

Eine Corona-Schutzimpfung haben laut Gesundheitsministerium bisher 41.094 Menschen erhalten, das sind 2620 mehr als am Vortag.

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