Brand in Jüterbog: Feuer im Wald auf früherem Militärgelände brennt weiter

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Jüterbog war erneut ein Feuer im Wald ausgebrochen. Das Gebiet ist mit Munition belastet.
Brandenburg.Media/Theodor Neubauer- Erneuter Waldbrand auf ehemaligem Truppenübungsplatz bei Jüterbog – Gebiet mit Munition belastet.
- In der Nacht zu Dienstag beobachtete eine Brandwache das Feuer, es brannte am Morgen weiter.
- Leitstelle: Feuer aktuell nicht gravierend, Feuerwehr verschafft sich am späten Morgen Überblick.
- Am Montag brannten 2,4 Hektar, gelöscht wurde vom Weg aus mit Riegelstellung.
- Bevölkerung wurde vor Rauch gewarnt: Fenster schließen und Lüftungen sowie Klimaanlagen abschalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog (Landkreis Teltow-Fläming) in Brandenburg ist ein Feuer ausgebrochen. Eine Brandwache hatte in der Nacht zu Dienstag, 14. Juli 2026, den Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz im Brandenburger Jüterbog beobachtet.
Laut der Regionalleitstelle Brandenburg an der Havel brannte das Feuer am Dienstagmorgen noch und wird weiter überwacht.
„Der Brand ist nicht so gravierend, dass die Feuerwehr tätig ist“, teilte eine Sprecherin der Leitstelle mit. Daher sei weiter die Brandwache und nicht die Feuerwehr vor Ort. Demnach fährt die Feuerwehr am späten Morgen zum Brandort, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen.
Brand auf einer Fläche von mehr als drei Fußballfeldern
Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Jüterbog war auf einer Fläche von 2,4 Hektar am Montag, 13. Juli 2026, ein Feuer ausgebrochen, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle mitteilte. 2,4 Hektar entsprechen in etwa einer Größe von mehr als drei Fußballfeldern.
Der Leiter des Ordnungsamts von Jüterbog, Tino Gausche, sprach am Montag von einer mäßigen Ausbreitung des Brandes. Der Feuerwehr spiele in die Hände, dass das Feuer innerhalb des Systems von Schutzstreifen und angelegten Wegen ausgebrochen sei. Neue Angaben zum Ausmaß oder zur Ausdehnung des Brandes lagen am frühen Dienstagmorgen nicht vor.
Warnung vor Rauchentwicklung
Die Feuerwehr war nach Angaben des Einsatzleiters mit zwölf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Es wurde vom Weg aus gelöscht, wie es hieß. Mit einer sogenannten Riegelstellung zogen die Feuerwehrleute eine Schutzlinie, um zu verhindern, dass das Feuer auf noch unversehrte Bereiche übergriff.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte die Menschen in der Region vor Rauchentwicklung durch den Waldbrand am ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog West. Die Warnmeldung verweist darauf, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. „Ermöglichen Sie den Rettungskräften ungehinderten Zugang zum Einsatzgebiet!“, heißt es weiter. Die Regionalleitstelle erklärte, dass für Menschen keine Gefahr bestehe.
Wegen der Trockenheit galt bei Ausbruch des Brandes fast in ganz Brandenburg die zweithöchste Gefahrenstufe für Waldbrände.
Gelände in Jüterbog brannte bereits im Mai 2026
Auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände in Jüterbog kommt es immer wieder zu Waldbränden. Bei dem ersten großen Waldbrand dieses Jahres im Mai hatten etwa 152 Hektar gebrannt - eine Größe von circa 215 Fußballfeldern. Im Jahr 2023 brannte es bei Jüterbog sogar auf rund 700 Hektar Fläche.
Die Stadt Jüterborg im Landkreis Teltow-Fläming liegt südlich von Berlin und unweit der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Brände zu löschen, gestaltet sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz schwierig, weil er mit Munition belastet ist.

