: Der Wassermangel und das Problem der braunen Spree
Der Regen der zurückliegenden Wochen hat etwas Linderung gebracht, dennoch nehmen die Sorgen um einen gestörten Wasserhaushalt und die Verockerung der Spree zu. Besonders die Talsperre Spremberg leidet.
Vor sieben Jahren trat das Problem der Braunfärbung massiv auf, wie dieses Archivfoto vom Naturspreewaldhafen in Ragow nahe Lübben zeigt. In der Zwischenzeit hat sich viel getan, doch noch immer gibt es Bereiche, in denen die Maßnahmen gegen Verockerung nicht ausreichen.
Patrick Pleul
Die Konditionierungsanlage vor der Talsperre Spremberg, die aus der Bekalkungsanlage in Spremberg-Wilhelmsthal sowie der Flockungshilfsmitteldosierstation besteht, erzielte eine deutliche Erhöhung des Eisenrückhaltes.
Peter_Radke
Die im Zulauf noch hohe Eisenkonzentrationen werden in der Vorsperre Bühlow abgesetztund später als Eisenhydroxidschlamm von LMBV beräumt. Das Foto aus dem jahr 2019 zeigt die LMBV-Bekalkungsanlage Wilhelmsthal an der Spree.
Peter_Radke
In Neustadt/Spree im Landkreis Bautzen hat der Bergbausanierer LMBV eine Eisenminderungsanlage in Betrieb genommen, die der Verockerung zu Leibe rücken soll.