A100 in Berlin
: Rudolf-Wissell-Brücke bleibt länger als geplant ein Nadelöhr

Die Teil-Sperrung auf der Rudolf-Wissell-Brücke auf der A100 in Berlin bleibt bis mindestens Mitte November. Statik-Untersuchungen laufen weiter.
Von
Maria Neuendorff
Berlin
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Berlins längste A100-Brücke, die Rudolf-Wissell-Brückem die normalerweise täglich rund 180.000 Fahrzeuge passieren, ist derzeitig nur auf zwei Fahrspuren je Richtung reduziert.

Berlins längste A100-Brücke, die Rudolf-Wissell-Brücke, die normalerweise täglich rund 180.000 Fahrzeuge passieren, ist derzeitig nur auf zwei Fahrspuren je Richtung reduziert.

Maria Neuendorff
  • A100 in Berlin: Rudolf-Wissell-Brücke bleibt bis mindestens Mitte November teils gesperrt.
  • Je Richtung sind nur zwei Spuren frei – die äußeren Fahrstreifen bleiben gesperrt.
  • Anlass ist ein beschädigtes Spannglied, das geprüft und ersetzt werden soll.
  • Externe Gutachter untersuchen 22 Spannglieder, Ergebnisse sollen Mitte November vorliegen.
  • Ersatzneubau ist geplant, Planänderungen erfolgen für eine konfliktfreie Errichtung mit der Siemensbahn.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Rudolf-Wissell-Brücke in Berlin bleibt länger Nadelöhr als ursprünglich angekündigt. Die beiden äußeren Fahrstreifen je Richtung auf der rund 930 Meter langen A100-Überführung im Nordwesten der Stadt bleiben weiterhin gesperrt.

Der Verkehr auf Berlins längster Autobahn-Brücke war am 7. Oktober von insgesamt sechs auf vier Fahrstreifen reduziert worden, nachdem bei der Bauwerksuntersuchung ein beschädigtes Spannglied festgestellt worden war. Besonders Lkw sollen den Abschnitt nun weiträumig umfahren.

Das betroffene Spannglied soll untersucht und durch ein neues ersetzt werden. Die Sperrzeit der Außenfahrbahn für die Maßnahme war von der Autobahn GmbH zunächst auf 14 Tage beziffert worden.

A100-Brücke muss komplett neu gebaut werden

„Die 1985 zusätzlich eingezogene Unterstützungskonstruktion mit insgesamt 22 Spanngliedern wird noch von externen Gutachtern untersucht“, hieß es am Mittwochnachmittag (21.10.) auf Anfrage von der Autobahn GmbH. „Die Untersuchungsergebnisse sollen Mitte November vorliegen. Bis dahin wird die bestehende Verkehrsführung mit jeweils zwei Fahrstreifen in beide Fahrtrichtungen bestehen bleiben.“

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Aktuell befahren normalerweise täglich rund 180.000 Fahrzeuge die Rudolf-Wissell-Brücke. Das Spannbeton-Bauwerk, das noch aus den 1960er-Jahren stammt, gilt als Herzstück des Berliner Straßensystems. In den kommenden Jahren soll sie bei laufendem Verkehr komplett neu gebaut werden und dabei in zwei Brückenbauwerke aufgeteilt werden.

Das Planfeststellungsverfahren zum Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke einschließlich Umbau des Autobahndreiecks Charlottenburg wurde schon 2023 eröffnet. Doch Erörterungstermine im April 2025 machten Planänderungen erforderlich. „Sie zielen insbesondere auf eine konfliktfreie zeitgleiche Errichtung von Rudolf-Wissel-Brücke und der Siemensbahn“, erklärt eine Sprecherin des Fernstraßenbundesamtes.

Aktuell bereite die Autobahn GmbH des Bundes, vertreten durch die DEGES, diese Planänderung vor. „Wir rechnen damit, die Planänderungsunterlagen im ersten Quartal 2027 zu erhalten“, so die Sprecherin. Anschließend werde man diese zeitnah prüfen.