Strompreise in Weißwasser
: Strom bei Stadtwerken wird günstiger – ab wann die neuen Preise gelten

Lange kannten Strompreise nur eine Richtung: nach oben. Nun senken die Stadtwerke Weißwasser GmbH die Strompreise. Wie sich das genau für ihre Kunden auszahlt.
Von
Regina Weiß
Weißwasser
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Der Stromzähler verrät auch den Kunden in Weißwasser, wie viel Strom man verbraucht hat.

Arno Burgi

Der Blick auf den Stromzähler war in den zurückliegenden Monaten alles andere als eine entspannte Geschichte. Man konnte förmlich das Geld rascheln hören. Auch die Stadtwerke Weißwasser GmbH sprechen in diesem Zusammenhang von drastischen Entwicklungen an den Strombörsen im letzten Jahr, die mit Preiserhöhungen verbunden waren.

Mittlerweile habe sich der Energiemarkt wieder beruhigt. „Auch wenn die Großhandelspreise nicht das Niveau der vergangenen Jahre erreicht haben, sind sie im Vergleich zum Jahr 2022 wieder deutlich gesunken“, teilt Pressesprecherin Bettina Brandt mit.

Wann die Stadtwerke Weißwasser die Preise senken

Die Vorteile der günstigeren Energiebeschaffung sowie die minimale Senkung der Umlagen, Abgaben und Steuern gibt die Stadtwerke Weißwasser GmbH (SWW) zum 1. Februar 2024 an ihre Kunden weiter und senkt die Strompreise bei allen Tarifen trotz steigender Netzentgelte um bis zu 21 Prozent. So werde der Verbrauchspreis im Sondervertrag SWW Vereinspower Strom (eigenes Netz) um 7,735 Cent je Kilowattstunde brutto auf 36,646 Cent je kWh brutto sinken. Der Grundpreis steige hingegen um 6,87 Euro pro Jahr.

Das bedeutet für einen Weißwasseraner Haushalt mit einem Stromverbrauch von jährlich 2.500 Kilowattstunden, dass seine Stromkosten um 186 Euro brutto im Jahr sinken. Noch deutlicher werden die Kostensenkungen beim Wärmepumpentarif, so die SWW. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 6000 kWh im Jahr mache dies bis zu 457 Euro aus.

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„Wir legen großen Wert darauf, den Kunden dauerhaft faire und nachvollziehbare Preise anzubieten. Dies ist durch eine langfristige Beschaffung in Tranchen, die unsere Kunden vor unkalkulierbaren Preissprüngen an der Börse schützt, möglich“, erklärt Geschäftsführerin Katrin Bartsch. Und sie erinnert daran, dass das für die Gaskunden bereits im Sommer 2023 die Preisreduzierung in allen Tarifen deutlich ausgefallen war. So in der Grundversorgung von bis zu 46 Prozent.