Unfall bei Löbau
: Folgenschwerer Crash auf der B6 nach missglücktem Überholmanöver

Ein Überholmanöver auf der Bundesstraße 6 bei Löbau führt zu einem folgenschweren Crash. Ein Auto überschlägt sich. Es gibt Verletzte, und es entsteht hoher Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Von
Susann Michalk
Löbau
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Polizei Symbolbild

Zu einem Unfall nach einem missglückten Überholmanöver auf der B6 bei Löbau mussten Polizei und Rettungskräfte ausrücken. Es gab verletzte, und es entstand hoher Sachschaden. (Symbolbild)

Marijan Murat/dpa
  • Auf der B6 bei Wendisch-Paulsdorf kam es nach einem Überholmanöver zu einem schweren Unfall.
  • Ein 57-Jähriger zog mit einem Vito zum Überholen raus, als ein Passat ihn bereits überholte.
  • Der Passat wich nach links aus, überschlug sich und prallte auf dem Dach gegen einen Audi im Gegenverkehr.
  • Der Passat-Fahrer wurde schwer, der Audi-Fahrer leicht verletzt – beide kamen in eine Klinik.
  • Sachschaden rund 91.000 Euro – Drogentest beim Passat-Fahrer positiv auf Amphetamin. Polizei sucht Zeugen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Montag (20. Juli) gegen 16.15 Uhr auf der Bundesstraße 6 bei Wendisch-Paulsdorf (Löbau) gekommen. Ein 57-Jähriger war mit seinem Vito aus Richtung Löbau nach Görlitz unterwegs.

Circa 300 Meter nach dem Ortsausgang Wendisch-Paulsdorf scherte der Mann mit seinem Transporter zum Überholen aus, wie die Polizeidirektion Görlitz am Dienstag (21. Juli) mitteilte.  Offenbar bemerkte der Mann dabei nicht, dass sein Mercedes bereits vom Passat eines 32-Jährigen überholt wurde. Der VW-Fahrer wich daraufhin nach links aus, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, und geriet auf die Schutzplanke.

Der Passat überschlug sich und kollidierte auf dem Fahrzeugdach rutschend mit dem Audi eines 29-Jährigen im Gegenverkehr. Der Fahrer des VW wurde bei dem Unfall schwer verletzt, der Audi-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden in eine Klinik gebracht. Der mutmaßliche Unfallverursacher blieb laut Polizei unverletzt.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 91.000 Euro geschätzt. Zudem verlief ein Drogentest bei dem Passat-Fahrer positiv auf Amphetamin. Eine Blutentnahme wurde veranlasst.

Mit dem Fall befasst sich der Verkehrsunfalldienst. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls sowie Ersthelfer, die am Unfallort anwesend waren. Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion unter 03591 367 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.