: Meidet Ministerpräsident Michael Kretschmer den Ärger in Trebendorf?
Seit März bemüht sich Trebendorf um Gehör bei Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Der wiegelt ab – und fährt lieber nach Spreetal. Am Tagebau Nochten ist derweil bei den Einwohnern Dampf auf dem Kessel.
Schnappschuss zur Erinnerung: Ministerpräsident Michael Kretschmer (2.v.l.), Landrat Udo Witschas (l.) und die Landkreis-Beigeordnete Romy Reinisch waren zur Aussprache über kommunale Probleme nach Spreetal gekommen. Bürgermeister Manfred Heine (r.) gehört
Catrin Würz
Der Tagebau Nochten frisst sich direkt an Trebendorf vorbei in Richtung Mühlrose. Der Ortsteil wird für den Aufschluss vom Sonderfeld abgesiedelt.
Joachim Rehle
Die Schutzwand hat der Bergbaubetreiber Leag zur Reduzierung der Lärmimmission bei Trebendorf errichten lassen. Einheimische berichten von einer marginalen Wirkung.