Landkreis Görlitz
: Coronavirus kommt nicht primär aus dem Ausland

Der Görlitzer Landrat weist die Befürchtung zurück, dass Virus sei aus Polen und Tschechien gekommen. Unterdessen steigt der Inzidenzwert im Kreis auf 90,22.
Von
ckx
Bad Muskau/Görlitz
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Archivfoto – Der Grenzverkehr zwischen Bad Muskau und Leknica soll vorerst fließen.

Regina Weiß

Die Befürchtung so mancher Einwohner des Kreises, die Infektionszahlen würden wegen der angrenzenden Länder Tschechien und Polen im Kreis steigen, weist der Görlitzer Landrat Bernd Lange (CDU) zurück. „Wir haben keinen Hinweis darauf, dass es Infektionen wegen des Grenzverkehrs gegeben hatte“, sagt er. Das kann auch Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) bestätigen. „Aufgrund dessen, dass Tschechien einen Lockdown verhängt hat, ist der Tourismus in das Land ohnehin nicht mehr möglich“, sagt sie am Donnerstag.

Piotr Kuliniak, Bürgermeister aus Łeknica, erklärt unterdessen: „Der Grenzübergang in Łeknica wird weiterhin geöffnet sein. Es gibt keine Pläne wieder die Grenzen zu schließen.“ Das habe man ihm auch auf Rücksprache mit der Sächsischen Staatskanzlei von deutscher Seite bestätigt.

Wieder hohe Zahl an Neuinfektionen im Landkreis Görlitz

Unterdessen hat am Donnerstag der Kreis Görlitz eine weitere Höchstmarke von Corona–Infektionen gerissen. 67 Infektionen zählt das Gesundheitsamt, zehn mehr als am Mittwoch registriert wurden. Der Wert für die Sieben–Tage–Inzidenz liegt nunmehr bei 90,22 auf 100 000 Einwohner. Wo die Infektionen ermittelt wurden, will das Amt auf der Seite des Landkreises mitteilen.

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