Mehr als zufrieden sind die Mitglieder des Freizeitvereins in Skerbersdorf. Schließlich hat das Dorf am vergangenen Wochenende hunderte Schaulustige und Besucher zu drei Jubiläen gleichzeitig empfangen.
An die 800 Zuschauer haben so am Samstagnachmittag das Gaudi-Schanzen-Springen im Freibad verfolgt. Es ist der Höhepunkt des Festwochenendes.
13 wagemutige Akteure haben sich getraut, in Kostümen und selbstgebastelten Gefährten und Booten von der Schanze den Sprung ins Kühle zu wagen. Als Höhepunkt und unter tosendem Applaus galt der Sprung von Bürgermeister Tristan Mühl (Freie Wähler), der einst Vereinschef in Skerbersdorf gewesen war und es sich nicht nehmen lassen hat, verkleidet ins Becken zu springen. „Es hat einen Riesen-Spaß gemacht“, sagt er im Nachhinein. Er und seine Mitstreiter haben das Nintendo-Spiel „Super Mario Brothers“ nachgespielt – samt Raub der Prinzessinnen durch Spiel-Bösewicht „Bowser“, den der Bürgermeister spielte.
Das Gaudi-Schanzen-Springen in Skerbersdorf hat am Wochenende hunderte Besucher angelockt.
Das Gaudi-Schanzen-Springen in Skerbersdorf hat am Wochenende hunderte Besucher angelockt.
© Foto: Joachim Rehle
Bereits am Vormittag haben die Feuerwehren – zum 95. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr in Skerbersdorf – um den Neißepokal gekämpft und den Qualifikationswettkampf der Ostsachsenmeisterschaft durchgeführt. „Der Kreisfeuerwehrverband hat sich lobend über die Organisation der Krauschwitzer Wehr geäußert“, sagt Tristan Mühl.
Er selbst sowie Hans-Albert Kliemann haben am Sonntag zudem etliche Anekdoten zum Bau und der Betreibung des 40-jährigen Freibades im Dorf berichtet. Zudem gratulierten Feuerwehren der Umgebung der Skerbersdorfer Wehr zum Jubiläum.