Granate in Bad Muskau: Weltkriegsmunition auf Feld gefunden - so lief die Sprengung

Diese Flakgranate ist auf einem Feld bei Bad Muskau gefunden und gesprengt worden.
Polizeidirektion Görlitz- Bei Bad Muskau wurde eine 40 Zentimeter große Flakgranate auf einem Feld entdeckt.
- Fundort: Gablenzer Straße zwischen Bad Muskau und Gablenz im Landkreis Görlitz.
- Polizei sperrte das Gebiet ab, ein Wassertank wurde zur Dämpfung der Detonation aufgestellt.
- Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengte die 12,5-Zentimeter-Flakgranate gegen 19 Uhr.
- In der Region taucht häufiger Weltkriegsmunition auf – zuletzt an der Jämlitzer Straße.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Bad Muskau (Landkreis Görlitz) ist am Dienstag, 28. Juli 2026, eine Granate gefunden worden. Ein Landwirt entdeckte die Munition am Nachmittag auf einem Feld an der Gablenzer Straße zwischen Bad Muskau und Gablenz.
Der Mitarbeiter vom Landwirtschaftsbetrieb Prohav aus Halbendorf musste aufgrund der Fundmunition die Feldarbeiten unterbrechen. Er informierte unter anderem die Polizei.
Wie die Polizei mitteilt, war der Landwirt der Prohav gegen 14.40 Uhr auf die 40 Zentimeter große Flakgranate gestoßen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst kam zum Einsatz und ordnete die Sprengung an.

Nach der Detonation auf dem Feld des Landwirtschaftsbetriebs Prohav Halbendorf - dieses Loch hat die Weltkriegsgranate hinterlassen.
Olaf HanuschGeschäftsführer der Prohav, Olaf Hanusch, der direkt informiert wurde und sich die Entschärfung der Granate live mit Kollegen anschaute, geht davon aus, dass diese schon mehrfach bei Arbeiten auf dem Feld bewegt worden sei.
Sprengung der Weltkriegsmunition auf Feld bei Bad Muskau
Auch Spuren auf dem Feld deuten wohl darauf hin. Umso froher sei er nach der Benachrichtigung gewesen, dass bis zum Fund durch den Mähdrescherfahrer „nichts passiert ist“.
Im Laufe des Nachmittags sei der Fundort großflächig abgesperrt und ein Wassertank aufgestellt worden, heißt es von der Polizei weiter. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst erkannte das Geschoss als eine Flakgranate mit einem Kaliber von 12,5 Zentimetern. Gegen 19 Uhr sei die Weltkriegsmunition gesprengt und das Feld zur weiteren Bearbeitung wieder freigegeben worden.
Olaf Hanusch filmte die Detonation mit seiner Drohne - natürlich auf eigene Gefahr, dass das Gerät möglicherweise etwas abbekommen könnte, ergänzt er auf Nachfrage lachend. Jetzt sehe er die Angelegenheit gelassen und eher unterhaltsam. „Es hat den Tag etwas aufgelockert“, so Hanusch.
In der Region wird immer wieder Weltkriegsmunition gefunden. Anfang Mai 2025 erst wurde an der Jämlitzer Straße in Bad Muskau eine Panzergranate gesprengt. Ein Hausbesitzer hatte den Fund gemeldet. Es handelte sich um ein 127-Kilogramm-Geschoss mit einem Kaliber von 210 Millimetern.
Wie am Dienstag in der Gablenzer Straße wurde ein Plastiktank befüllt, der über die Granate gelegt wurde, um die Wucht der Detonation zu mildern.