Granate gefunden
: Geschoss wird auf Feld bei Bad Muskau gesprengt

Eine Flakgranate ist auf einem Feld bei Bad Muskau gefunden worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat die Weltkriegsmunition nun gesprengt.
Von
Daniel Preikschat
Bad Muskau
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Kampfmittel gefunden: ARCHIV - 07.03.2018, Niedersachsen, Lüneburg: «Kampfmittelbeseitigung» steht auf einem Fahrzeug vom Kampfmittelbeseitigungsdienst. (zu dpa: «Mehr als zwei Dutzend Fliegerbomben in Schacksdorf entdeckt») Foto: Philipp Schulze/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst kam am Dienstag auf einem Feld zwischen Bad Muskau und Gablenz (Landkreis Görlitz) zum einsatz. Dort wurde eine Weltkriegsgranate gefunden.

Philipp Schulze/dpa
  • Bei Bad Muskau wurde eine 40 Zentimeter große Flakgranate auf einem Feld entdeckt.
  • Fundort: Gablenzer Straße zwischen Bad Muskau und Gablenz im Landkreis Görlitz.
  • Polizei sperrte das Gebiet ab, ein Wassertank wurde zur Dämpfung der Detonation aufgestellt.
  • Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengte die 12,5-Zentimeter-Flakgranate gegen 19 Uhr.
  • In der Region taucht häufiger Weltkriegsmunition auf – zuletzt an der Jämlitzer Straße.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Dienstagnachmittag (28. Juli 2026) mussten Feldarbeiten an der Gablenzer Straße zwischen Bad Muskau und Gablenz (Landkreis Görlitz) unterbrochen werden. Wie die Polizei informierte, war ein Landwirt gegen 14.40 Uhr auf eine 40 Zentimeter große Flakgranate gestoßen.

Im Laufe des Nachmittags sei der Fundort großflächig abgesperrt und ein Wassertank aufgestellt worden, heißt es von der Polizei weiter. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst erkannte das Geschoss als eine Flakgranate mit einem Kaliber von 12,5 Zentimetern. Gegen 19 Uhr sei die Weltkriegsmunition gesprengt und das Feld zur weiteren Bearbeitung wieder freigegeben worden.

In der Region wird immer wieder Weltkriegsmunition gefunden. Anfang Mai 2025 erst wurde an der Jämlitzer Straße in Bad Muskau eine Panzergranate gesprengt. Ein Hausbesitzer hatte den Fund gemeldet. Es handelte sich um ein 127-Kilogramm-Geschoss mit einem Kaliber von 210 Millimetern. Wie am Dienstag in der Gablenzer Straße wurde ein Plastiktank befüllt, der über die Granate gelegt wurde, um die Wucht der Detonation zu mildern.