Glasmuseum Weißwasser: Glasfest mit Schnitter-Pils und Zeitreise

Im Garten vom Glasmuseum in Weißwasser wird die Glasgeschichte von Weißwasser gefeiert. Zum zweiten Mal findet 2025 in Weißwasser ein Glasfest statt.
Jürgen Scholz- Zweites Glasfest in Weißwasser am 16./17. August 2025 mit Musik, Theater, Glaskunst und Kinderprogramm.
- Highlight: Einweihung eines Glasbaums mit mundgeblasenen Elementen von „Pacinek Glass“.
- Sonderausstellung „Wien zu Gast in Weißwasser“ und Installation „Glas-Stadt-Geschichte“ im Museum.
- Schnitter-Pils Jubiläumsedition erinnert an Tradition der Glasbläser.
- Eintritt frei; unklar, ob Festival langfristig etabliert werden kann.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es sollte eine Tradition werden: Weißwasser wollte im Abstand von zwei Jahren sein Glas und seine Glasgeschichte feiern. Der Auftakt war 2023 nach Maß auf dem Gelände der Telux in Weißwasser gelungen. 150 Jahre Glasherstellung in Weißwasser wurden gebührend gefeiert.
Nun findet am 16. und 17. August 2025 die zweite Auflage statt. Und schon steht die Frage im Raum, ob sich der einst gehegte Wunsch, dass das Festival keine Eintagsfliege bleiben, sondern als kulturelle Marke etabliert werden soll, überhaupt erfüllen lässt.
In diesem Jahr ist die Finanzierung über den Topf simulplus aus Dresden noch gesichert und die Unterstützung vom Citymanager gegeben. Doch sein Vertrag läuft Ende August 2025 aus. „Und wir wissen ja, dass die Förderkulissen immer weiter abnehmen“, sagt Christine Lehmann, Leiterin des Glasmuseums in Weißwasser.
Schnitter-Pils wird beim Glasfest in Weißwasser ausgeschenkt
Im Garten der Villa findet jetzt die zweite Auflage des Glasfestes statt. Worauf können sich die Weißwasseraner und ihre Gäste freuen? Sie erwarten Musik, Tanz und Theater, bezaubernde Glaskunst, Leckereien vom Kuchenbuffet und Grill sowie frisches Schnitter Pils der 25er-Jubiläumsedition. Das legendäre Schnitter-Pils war seit 1920 das Lieblingsgetränk der Glasbläser. Mit dem würzig-frischen Bier löschten sie ihren Durst bei der harten Arbeit an den Glasöfen.
Das kann man genießen, wenn man sich beispielsweise die Sonderausstellung „Wien zu Gast in Weißwasser“ sowie die Installation „Glas-Stadt-Geschichte“ von Marcus Henschel besichtigt hat. Dass letztere nun dauerhaft im Glasmuseum gezeigt werden kann, darüber freut sich Christine Lehmann sehr.
Denn zum einen hat der ehemalige Weißwasseraner viel Arbeit in das Projekt gesteckt, dass die Weißwasseraner bislang begeistert aufgenommen haben. Die 150 Jahre Geschichte der Glasmacherstadt wird darin in Zehn-Jahres-Abschnitten ebenso verarbeitet wie die Veränderungen in ihrer Umgebung
Glasfest im Glasmuseum mit einem Programm für Kinder
Blubberey und kreative Mitmachangebote für Kinder ergänzen das Programm und lassen den Tag zu einem besonderen Erlebnis werden. Das Fest beginnt am Samstag, 16. August, um 15 Uhr sowie am Sonntag um 10 Uhr. Beim Glasmacherfrühstück heißt es dann Kaffee und Kapelle. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.
Im Zuge des zweiten Glasfestes wird im Garten des Glasmuseums ein besonderer Baum „gepflanzt“. Zusammen mit tschechischen Partner „Pacinek Glass“ kann das Projekt eines Glasbaums realisiert werden, kündigt Christine Lehmann an. Blüten und Blätter sind aus mundgeblasenem Glas hergestellt und erinnern damit an die Anfänge der Glasindustrie in Weißwasser. Hier wird zwar an drei Standorten noch mit Glas gearbeitet, doch dabei handelt es sich um eine industrielle Fertigung. Der besondere Glasbaum soll am Samstag um 16 Uhr „angegossen“ werden.


