Der Gedenkstein von Förster Fritz Nowusch steht nicht von ungefähr an der Rhododendron-Senke in Trebendorf. Er hatte nicht nur die Arbeitsgemeinschaft Dendrologie in Trebendorf gegründet, sondern auch die Entwicklung der Gemeinde vorgezeichnet, die nunmehr den Tourismus ankurbeln soll. Der Plan von Trebendorf nämlich ist es, ein dendrologisches Dorf zu werden. Dendrologie, die Lehre von Bäumen und Sträuchern, soll hier veranschaulicht werden.
Vor dem Jahreswechsel noch hatte der Gemeinderat Mittel freigegeben, um neue Begrüßungsschilder an den Ortseingängen errichten zu lassen. Ferner, so Bürgermeister Waldemar Locke (CDU), soll eine neue Bewässerungsanlage an der Rhododendron-Senke errichtet werden.
„Dafür haben die Firmen bereits ihre Angebote abgegeben“, erklärt er. Damit soll vor allem in heißen Sommermonaten die Feuerwehr entlastet werden, welche die Bewässerung der vielen Pflanzen vorgenommen hatte. Die Wasserzufuhr soll vielmehr automatisiert erfolgen – und so auch Wasser eingespart werden. Drei Räte sprachen sich gegen das Vorhaben aus, der Rest stimmte dafür.