Corona in Weißwasser: Pflanzaktion am Stadtrand übernimmt Firma

Der Zaun steht bereits. Die kleinen Bäume werden in der nächsten Zeit in die Erde gebracht.
Joachim Rehle„Viele Hände, schnelles Ende.“ Das dachte sich auch der Sachsenforst und wollte an der Tiergartenstraße am Ortsrand von Weißwasser eine Pflanzaktion initiieren. Aufrufe wurden deshalb für den 7. November gestartet. Im Rahmen der Aktion „Gemeinsam für den Wald“ pflanzen die Lausitzer und der Staatsbetrieb Sachsenforst neue Bäume an der Ortsverbindungsstraße von Trebendorf nach Weißwasser. So war der Plan. Doch Corona machte dieser Aktion einen Strich durch die Rechnung.
Gepflanzt werden muss trotzdem, denn die Bäume sind bestellt. Deshalb wird das nun eine Firma übernehmen, wie Sachsenforst auf Nachfrage der Rundschau erklärt.
Wald musste wegen Borkenkäfer gefällt werden
Vielen Autofahrern war aufgefallen, dass der Wald zwischen Straße und Gartensparte in diesem Jahr gefällt wurde. Hintergrund war: Der Borkenkäfer hatte ordentlich zugeschlagen. Die Fichten mussten weg. Es erfolgte ein Kahlschlag.
Nun ist die Fläche mit einem Zaun für das neue Grün vorbereitet. Auf der 1,2 Hektar großen Fläche sollen Stieleichen und Linden sowie Sträucher zur Waldrandgestaltung gesetzt werden. 6700 Pflanzen sind bestellt worden, die nun in die Erde müssen. Das soll nun zeitnah erfolgen, weil auch die Bedingungen gut sind.
Der Wald von morgen — beim Waldumbau wird verstärkt auf Laubbäume gesetzt — werde 100 bis 200 Jahre brauchen, um zu stattlichen Bäumen heranzuwachsen. Erst dann kann über die nächste Fällung in diesem Bereich nachgedacht werden.