Der Landkreis Görlitz hat mit Stand am Samstag 42 neue Infektionen gemeldet. Dabei handelt es sich um Erwachsene. Die durch den Landkreis ermittelte 7-Tage-Inzidenz beträgt 92,59 je 100.000 Einwohner. 124 Menschen werden derzeit stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, 15 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.
Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Landkreis Görlitz nachweislich 14.528 Menschen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. 13.273 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen. 881 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion bislang im Landkreis Görlitz verstorben.

Corona-Zahlen werden mit neuem IT-System erfasst

Wie die Pressestelle der Kreisverwaltung meldet, wurde die Erfassung der Infektionsfälle mit dem Coronavirus im Gesundheitsamt auf ein neues IT-System umgestellt, welches ein erweitertes Monitoring und die Auswertung verschiedener Kennzahlen ermöglicht. Um einen besseren Überblick über das Infektionsgeschehen im Landkreis Görlitz zu ermöglichen, wurde die Auswahl der Daten, die auf der Internetseite des Landkreises Görlitz unter http://coronavirus.landkreis.gr/ veröffentlicht werden, überarbeitet.
Ab Montag, 15. Februar, beziehen sich die durch das Landratsamt veröffentlichten Daten immer auf die bis zum Ende des Vortages registrierten Fälle. Bislang waren einige am Vormittag gemeldeten Fälle mit in die aktuelle Tagesmeldung eingeflossen.

Quarantäne-Daten des Görlitzer Kreises werden angegeben

In der Gemeindestatistik wird künftig die Einwohnerzahl der Städte und Gemeinden angezeigt und ins Verhältnis zu den kumulierten Infektionsfällen gesetzt. Weiterhin bleibt die Veränderung zum Vortag sichtbar. Neu hinzu kommt die aktuelle Angabe der in Quarantäne befindlichen Personen. Auf die Angabe der genesenen Personen wird künftig verzichtet, da diese keine Aussage über den eigentlichen Gesundheitszustand des Erkrankten trifft, sondern lediglich das formelle Quarantäne-Ende beschreibt und es sich hierbei um einen Schätzwert handelt.
Mit der Umstellung auf das neue IT-System kann es zu minimalen Abweichungen zur bisherigen Übersicht kommen. In der Vergangenheit kam es in Einzelfällen zu Doppelerfassungen durch Zweit- bzw. Mehrfachmeldungen. Zudem ergaben sich Differenzen bei Zuordnung des Wohn- und Arbeitsortes bzw. des Zweitwohnsitzes. Dies wird in Zukunft technisch ausgeschlossen.