Am Donnerstag meldet die Kreisverwaltung 40 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Derzeit sind noch 670 Personen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 149,57 je 100.000 Einwohner.
156 Menschen werden aktuell stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, 21 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Zudem wurden dem Gesundheitsamt elf weitere Todesfälle im Zeitraum vom 14. bis 24. Januar gemeldet. Es handelt sich dabei um drei Frauen und acht Männer im Alter von 59 bis 94 Jahren. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion erhöht sich damit auf 763.
Der Landkreis macht noch einmal auf die Meldepflicht bei Schnelltests aufmerksam. Das positive Testergebnis muss durch die testende Stelle dem Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz gemeldet werden. Hierfür steht auf der Internetseite des Landkreises ein entsprechendes Formular zur Verfügung: www.meldebogen-schnelltest.landkreis.gr.

Positive Tests vor allem bei Grenzpendlern

Laut Amtsärztin Annegret Schynol sind Görlitz im Zeitraum vom 18. bis 27. Januar 71 positive Ergebnisse gemeldet worden. Bei 41 habe auch der PCR-Test Corona bestätigt. Diese seien vor allem bei Grenzpendlern erfasst worden.
Auch wenn der Inzidenzwert im Kreis weiter sinkt, bleibe die Arbeitsbelastung im Gesundheitsamt hoch. Es gehe nicht nur um die Kontakterfassung, sondern um das Verfassen von Bescheiden und der Begutachtung von Hygienekonzepten. Nach wie vor sind 720 Mitarbeiter dabei eingebunden. „90 Prozent aus dem eigenen Haus“, so Martina Weber beim Pressegespräch am Donnerstag. Man arbeite aber nun nach einem anderen Dienstsystem. Zudem gebe es für den Fall der Fälle die Rufbereitschaft.
106 Bundeswehrangehörige geben nach wie vor Hilfestellungen im Amt und vor allem in den Krankenhäusern des Kreises. Und auch die wenigen Landesbediensteten, die der Kreis als Unterstützung in der Pandemie-Bewältigung bekommen hat, sollen bleiben. Das fordert Landrat Bernd Lange (CDU) zumindest am Donnerstag noch mal ein.
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