Corona im Kreis Görlitz
: Inzidenzwert zwischen Bad Muskau und Zittau sinkt weiter ab

Die Infektionszahlen und damit auch der Inzidenzwert sinken im Landkreis Görlitz weiter ab. Dem steht die Zahl der Todesopfer entgegen. Diese liegt nun kreisweit bei fast 800 Frauen und Männern. Altenheime sind weiter Hotspots.
Von
red, rw
Görlitz
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Noch 156 Menschen werden wegen Corona in den Krankenhäusern des Landkreises Görlitz behandelt.

Bernd Wüstneck

Dem Landkreis Görlitz sind mit Stand am Mittwoch, 3. Februar, 84 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Bei den positiv getesteten Personen handelt es sich um Erwachsene aus Boxberg, Schleife, Rietschen Weißwasser Groß Düben und weiteren Orten.

Derzeit sind 511 Personen infiziert. Die 7–Tage–Inzidenz beträgt 134,53 je 100.000 Einwohner. 156 Menschen werden derzeit stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, 19 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Landkreis Görlitz nachweislich 14.157 Menschen mit dem Coronavirus SARS–CoV–2 infiziert. 12.847 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen.

Neun Pflegeeinrichtungen stehen im Landkreis Görlitz unter Quarantäne

Zudem gibt es im Landkreis Görlitz 17 weitere Todesfälle im Zeitraum zu verzeichnen. Es handelt sich dabei laut Kreisangaben um elf Frauen und sechs Männer im Alter von 54 bis 94 Jahren. Damit erhöht sich die Zahl der im Zusammenhang mit einer Coronavirus–Infektion verstorbenen Personen auf 799.

Gegenwärtig sind im Landkreis neun Pflegeeinrichtungen von Corona–Fällen betroffen und unter Quarantäne gestellt worden. Dazu zählen drei Einrichtungen der Behindertenhilfe in Herrnhut, Großschweidnitz und Zittau sowie sechs Einrichtungen der Altenhilfe in Oderwitz, Görlitz, Großschönau, Kottmar, Reichenbach und Ebersbach–Neugersdorf.

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