Waren am vergangenen Wochenende noch 166 Corona-Patienten in den Kliniken des Landkreises Görlitz in Behandlung, so sind es am Montag, 8. Februar, noch 119. 17 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Damit setzt sich die Entspannung im medizinischen Sektor fort, die im jüngsten Pressegespräch Landrat Bernd Lange (CDU) und Sozialdezernentin Martina Weber vorsichtig optimistisch gestimmt haben.
Neben den Kliniken der Grundversorgung hilft auch die Orthopädische Klinik Rothenburg weiterhin bei der Versorgung der Corona-Patienten. Bis Ende Februar läuft der Vertrag zur Kurzzeitpflege (15 Betten), teilt die Pressestelle des Kreises auf Anfrage mit. Das Fachkrankenhaus war im Dezember zur Entlastung der Kliniken mit eingestiegen.

Drei Neuinfektionen am Montag

Mit Stand Montag meldet der Kreis Görlitz drei Infektionen mit dem Coronavirus. Bei den positiv getesteten Personen handelt es sich um Erwachsene. Bei diesen Neuinfektionen gibt es keine Fälle der britischen Variante von SARS-CoV-2. Damit sind derzeit kreisweit 335 Personen infiziert. Laut Kreisstatistik sind die ersten Kommunen wieder coronafrei. Sieben Orte sind es konkret, darunter aus dem Kreisnorden Gablenz, Trebendorf und Mücka. Im Gegensatz dazu weisen Görlitz (58), Zittau (30), Herrnhut (26) und Weißwasser (15) die meisten Fälle auf.

7-Tage-Inzidenz beträgt 121,87

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 121,87 je 100.000 Einwohner. Laut Robert-Koch-Institut liegt dieser Wert bereits bei 116,7. Die Inzidenz für ganz Sachsen wird am Montag mit 100,2 angegeben.
Im Kreis gibt es acht weitere Todesfälle. Es handelt sich um fünf Frauen und drei Männer im Alter von 80 bis 98 Jahren. Die Zahl der im Landkreis im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion Verstorbenen erhöht sich damit auf 830. In Sachsen sind mit und an Corona 6806 Frauen und Männer verstorben.
Das Bürgertelefon im Gesundheitsamt ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und am Wochenende von 8 bis 13 Uhr unter 03581 663-5656 oder per E-Mail anfragen-corona@kreis-gr.de zu erreichen.