Da geht richtig die Post ab. Bei der Hip-Hop-Crew 102boyz aus Berlin wippt am Donnerstagabend (4. August) gefühlt ganz Klitten-Jasua. Es ist das, was die Organisatoren erreichen wollten. Break the Rules ist größer zurück am Bärwalder See und die Gäste haben richtig Bock aufs Feiern.
Neben Fans, Musikern, Organisatoren und Helfern, wie zum Beispiel das DRK, ist auch die Polizei vor Ort, und das in 14-Stunden-Schichten sowie zu Wasser und zu Lande.
Nach dem ersten Tag des Festivals am Bärwalder See zieht die Polizei ein insgesamt positives Fazit, teilt die Pressestelle in Görlitz mit. Die etwa 10.000 Besucher verhielten sich überwiegend angemessen und hielten die Regeln für Ordnung und Sicherheit des Festes ein. Lediglich fünf Männer und eine Frau fielen aus dem Rahmen und bekamen es mit der Polizei zu tun.

Polizei muss auf dem Festivalgelände am Bärwalder See einschreiten

Gegen 15:30 Uhr legte sich ein 33-Jähriger mit dem Sicherheitspersonal auf dem Festivalgelände an. Die herbei gerufenen Polizisten beleidigte der Mann und leistete gegen die polizeilichen Maßnahmen Widerstand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 2,12 Promille. Da von dem Mann weitere Störungen befürchtet werden mussten, wurde er bis zum Morgen in polizeilichen Gewahrsam genommen und verbrachte die Nacht auf dem Polizeirevier.
Weiterhin ermittelt die Polizei wegen mehrerer am späten Abend begangener Körperverletzungen und wegen eines angezeigten Hausfriedensbruchs. In einem Fall brachten zwei Männer (24, 27) und eine 20-jährige Frau wechselseitig begangene Körperverletzungen zur Anzeige. In einem anderen Fall erhielt ein 20-jähriger Festival-Besucher von einem Unbekannten unvermittelt einen Schlag ins Gesicht. Ein Arzt wurde in keinem Fall benötigt.
Nach Mitternacht meldete der Sicherheitsdienst einen Mann, der das Festivalgelände trotz Hausverbots nicht verlassen wollte. Die eingesetzten Beamten erteilten dem 37-jährigen Mann einen Platzverweis.