Berg in Sachsen
: Auf dem Turm der Lausche hängt jetzt eine Kamera - aus diesem Grund

Die Lausche ist der höchste Berg der Oberlausitz und Deutschlands östlich der Elbe. Seit Jahren gibt es auf ihrem Gipfel einen Aussichtsturm. Dieser trägt neuerdings eine Kamera. Und zwar deshalb.
Von
Torsten Richter-Zippack
Waltersdorf
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Eine Kamera ermöglicht seit Ende August 2026 einen 24/7-Ausblick vom höchsten Berg der Oberlausitz, der knapp 793 Meter hohen Lausche im Zittauer Gebirge.

Mit knapp 793 Metern ist die Lausche der höchste Berg der Oberlausitz.

Screenshot Torsten Richter-Zippack
  • Auf dem Turm der Lausche gibt es seit Ende August 2026 eine Webcam mit 24/7-Blick.
  • Die Lausche ist mit knapp 793 Metern der höchste Berg der Oberlausitz.
  • Der Aussichtsturm steht seit sechs Jahren, die Plattform liegt auf 800 Metern über dem Meer.
  • Fernsichten sind online unter https://terra-hd.com/lausche/ abrufbar.
  • Eine Spendenaktion „99 Funken“ läuft bis zum 3. Oktober 2026 – Ziel sind 10.000 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im äußersten Süden der Oberlausitz befindet sich das Zittauer Gebirge. Dieses ist Teil des Lausitzer Gebirges, dessen größter Anteil in Böhmen liegt. Mit einer Höhe von knapp 793 Metern über dem Meer gilt die Lausche als höchster Berg. Mehr noch: Deren Gipfel ist auch Deutschlands höchster Punkt östlich der Elbe. Die Lausche gilt seit jeher als ein begehrtes Wanderziel, obwohl sowohl der Süd- als auch vor allem der Nordaufstieg sehr steil sind. Denn vom Gipfelplateau genießen die Gäste grandiose Blicke in die nähere und weitere Umgebung.

Seit nunmehr sechs Jahren gibt es auf der Lausche einen kleinen metallenen Aussichtsturm, errichtet von der Gemeinde Großschönau. Steht der Besucher auf dessen Plattform, befindet er sich genau 800 Meter über dem Meer. Die Sicht reicht seitdem auch über die hochgewachsenen Bäume gen Osten bis zum Isergebirge. An klaren Tagen zeichnet sich sogar das Riesengebirge mit dem markanten Gipfel der 1602 Meter hohen Schneekoppe ab.

Wer nicht selbst auf die Lausche steigen kann oder will und trotzdem nicht auf die grandiose Rundsicht verzichten möchte, hatte bislang schlechte Karten. Das ist jetzt anders. Denn anlässlich des jüngsten Tages der Oberlausitz wurde am Lausche-Turm eine gebrauchte Kamera installiert, informiert der Großschönauer Bürgermeister Frank Peuker. Entsprechende Bilder, konkret reizvolle Fernsichten, können seitdem im Internet unter der Adresse https://terra-hd.com/lausche/ angeschaut werden.

Gleichzeitig, so erzählt Peuker weiter, wurde die Spendenplattform „99 Funken“ freigeschaltet. Unter dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ werden Spenden für den Erwerb und die Installation von insgesamt vier Webcams am Aussichtsturm eingeworben. Die Spendenaktion läuft noch bis zum 3. Oktober 2026. Ziel ist die Einwerbung von 10.000 Euro, mindestens aber 6000 Euro. Davon ist knapp die Hälfte erreicht. Als Projektinitiator fungiert Bürgermeister Peuker, ein bekennender Oberlausitzer Heimatfreund.