Unfall auf A13: Lkw kracht bei Großräschen in Leitplanke – mehrere Unfälle auf Autobahn

Schwerer Unfall auf der A13 zwischen Bronkow und Großräschen. Die Polizei hat die Autobahn für Bergungsarbeiten komplett gesperrt. (Symbolbild)
Carsten RehderEin schwerer Unfall hat sich am Montag (18. März) gegen 12.20 Uhr auf der A13 zwischen Bronkow und Großräschen ereignet.
Nach ersten Informationen ist ein Lkw in die mittlere Begrenzung der Autobahn gefahren, sagte Polizeisprecher Lutz Miersch. Durch die Wucht des Aufpralls wurden etwa 150 Meter der Schutzeinrichtung zerstört und das Führerhaus stand auf der Planke, sodass auch die Gegenfahrspur gesperrt werden musste. Durch Trümmerteile des havarierten Trucks war auch ein Pkw getroffen worden, dessen Fahrerin unverletzt blieb.
Gesundheitliche Probleme beim Fahrer vermutet
Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unbekannt. Nach Auskunft der Leitstelle Lausitz soll der Fahrer gesundheitliche Probleme bekommen und daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Der Lkw-Fahrer ist in ein Krankenhaus abtransportiert worden.
Für die Bergungsarbeiten mussten die Fahrbahnen beider Fahrtrichtungen zunächst gesperrt werden. Mittlerweile aber ist zumindest eine Fahrspur in beide Richtungen wieder freigegeben, heißt es am Nachmittag gegen 14.45 Uhr bei der Polizei. Die Bergung des Lkw könne noch dauern.
A13 – schon am Vormittag schwere Unfälle auf Autobahn
Schon am Morgen kurz vor 7 Uhr war es auf der A13 unweit des Rastplatzes Berstetal zu einem Unfall gekommen. Bei einem DAF-Sattelzug war nach einem technischen Defekt ein komplettes Rad der Zugmaschine abgerissen und hatte das Führerhaus eines nachfolgenden Mercedes-Trucks getroffen. Das teilt die Polizei mit. Verletzt wurde dabei niemand, aber bei mindestens 10.000 Euro Schaden musste für den havarierten DAF ein Abschleppdienst bestellt werden.
Gegen 10 Uhr waren Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei zu einem Verkehrsunfall gerufen worden, der sich auf der A13 zwischen Groß Köris und Bestensee ereignet hatte. Auf Höhe des Rastplatzes „Am Kahlberg-Ost“ waren auf der linken Fahrspur ein Transporter und ein Pkw zusammengestoßen. Entgegen erster Vermutungen wurde dabei niemand verletzt, während sich die Sachschäden auf rund 10.000 Euro summierten. Der „Sprinter“ musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Zur Absicherung der Unfallstelle wurden zunächst beide Fahrspuren gesperrt und der Verkehr über die Standspur vorbeigeleitet. Für mehr als eine Stunde kam es deshalb zu einem Stau in Fahrtrichtung Berlin.
