Unfall auf A4 bei Bautzen: Verkehrsunfall mit Bundeswehr-Kolonne auf der Autobahn

Zu einem folgenreichen Unfall mit einer Bundeswehrkolonne kommt es auf der A4 bei Weißenberg (Symbolbild).
Stefan Puchner/dpaZu einem folgenreichen Verkehrsunfall kommt es am Sonntag (28. Januar) auf der Bundesautobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Bautzen-Ost und Weißenberg. Dort fuhr ein Kleintransporter in das Ende einer Kolonne von Bundeswehrfahrzeugen. Es gab mehrere Leichtverletzte. Außerdem gab es einen zweiten Unfall durch Gaffer auf der Gegenfahrbahn.
Der erste Unfall auf der A4 ereignete sich kurz nach 15 Uhr, etwa auf Höhe der Abfahrt Weißenberg in Richtung Görlitz. Da krachte der 44-jährige Fahrer eines Kleintransporters, „vermutlich aus Unaufmerksamkeit“, so die Polizei der Direktion Görlitz, auf das Ende einer Kolonne aus Bundeswehrfahrzeugen in einen Mercedes-Sprinter mit vier Personen. Alle Insassen (18, 35, 37 und 38 Jahre alt) wurden bei dem Aufprall leicht verletzt. Der Unfallfahrer landete mit seinem Fahrzeug noch in der Mittelleitplanke. Er selbst verletzte sich nicht bei dem Unfall, aber sein 47-jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt.
Autobahn Richtung Görlitz für Stunden voll gesperrt
Nach dem Unfall auf der A4 musste die Autobahn Richtung Görlitz für Stunden voll gesperrt werden. Bis alle Folgen, wie auslaufenden Flüssigkeiten, beseitigt wurden, dauerte es bis 20.35 Uhr. Erst dann wurde die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben. Pech hatten die Autofahrer aber auch auf der Gegenfahrbahn Richtung Dresden. Dort kam es nach Angaben der Polizei „durch Schaulustige“ gegen 18 Uhr ebenfalls zu einem Auffahrunfall. Der Sachschaden wird von der Polizei mit 25.000 Euro angegeben.
Schaulustige verursachen Unfall in der Gegenrichtung
Hier fuhr eine abgelenkte 32-Jährige mit ihrem Opel auf einen Seat auf, an dessen Steuer ein 29-Jähriger saß. Die 32-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Auch diese Fahrbahn musste dann für den Verkehr komplett gesperrt werden. Erst gegen 21.20 Uhr wurde die Autobahn Richtung Dresden wieder freigegeben. Auch hier wird der Sachschaden mit 25.000 Euro beziffert.


