Polizist in Lauchhammer überfahren: Prozess um getöteten Beamten beginnt im Januar

Mitte Januar soll der Prozess nach dem Tod eines Polizisten in Lauchhammer beginnen. (Archivfoto)
Sebastian Kahnert/dpa- Prozess um den Tod eines Polizisten in Lauchhammer startet Mitte Januar 2026 in Cottbus.
- Angeklagter (27) soll Polizisten bei Fahrzeugkontrolle angefahren haben – Vorwurf: Mord zur Verdeckung einer Straftat.
- Opfer, ein 32-jähriger Oberkommissar, hinterließ eine Lebensgefährtin und eine kleine Tochter.
- Über 5000 Menschen sammelten rund 215.000 Euro Spenden für die Hinterbliebenen.
- Über 1000 Kollegen und Kameraden nahmen an einem Trauermarsch 2024 in Dresden teil.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem gewaltsamen Tod eines Polizisten in Lauchhammer (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) soll der Prozess gegen einen 27-jährigen Angeklagten zu Jahresbeginn 2026 starten. Der Sprecher des Landgerichtes in Cottbus sagte am Freitag (28. November 2025), man peile Mitte Januar an. Die Staatsanwaltschaft Cottbus wirft dem Mann Mord zur Verdeckung einer Straftat vor. Zunächst hatte der RBB berichtet.
Den Ermittlungen zufolge hatte der Angeklagte den Oberkommissar bei einer Fahrzeugkontrolle angefahren. Der Polizist starb noch vor Ort. Sein Tod hatte für große Bestürzung und viel Anteilnahme gesorgt. Er wurde 32 Jahre alt und hinterließ eine Lebensgefährtin und eine kleine Tochter. Nach seinem Tod hatten mehr als 5000 Menschen rund 215.000 Euro an Spenden für die Hinterbliebenen des Polizisten gesammelt.
An einem Trauermarsch Ende Januar 2024 in Dresden - der Heimatstadt des Verstorbenen - nahmen mehr als 1000 Kollegen sowie Kameraden der Feuerwehr teil. Zur Trauerfeier in der Kreuzkirche in Dresden kamen die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sowie die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Michael Kretschmer (CDU) und Dietmar Woidke (SPD).
