So wenig wie nie zuvor, aber immerhin 316 Sportler, haben bei der zehnten Auflage des Firmenlaufes des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz (RWK) in Großräschen mitgemacht. Coronabedingt wurde die Veranstaltung über fünf Tagen verteilt, sodass die Teilnehmer in Eigenregie auf den vorgeschriebenen Laufstrecken an den Start gehen konnten.
Der zehnte Firmenlauf ist zugleich auch der letzte gewesen. Wie Kati Kiesel von der diesjährigen RWK-Sprecherstadt Großräschen mitteilt, haben sich dazu die BASF Schwarzheide GmbH und die fünf RWK-Städte Ende 2019 einvernehmlich verständigt.
Die BASF hat nach eigenen Angaben den Lauf in den vergangenen zehn Jahren mit insgesamt 50.000 Euro unterstützt. Das Geld floss in soziale Projekte. In diesem Jahr wurden noch einmal knapp 6000 Euro verteilt.

RWK-Firmenlauf bringt Geld für die Tafel in Senftenberg

Großräschen fördert die Schwimmausbildung für Kinder und Jugendliche, Finsterwalde unterstützt ein Graffiti-Projekt der Jugendfeuerwehr, Lauchhammer fördert die Nachwuchsarbeit bei der Jugendfeuerwehr, Schwarzheide unterstützt die naturwissenschaftliche Bildung durch die Anschaffung von Experimentierkästen und die Stadt Senftenberg unterstützt „Die Tafel“ in Senftenberg bei der Anschaffung eines Kühlfahrzeuges.
Der Firmenlauf hat Ende September 2011 seine Premiere gefeiert. Auf Initiative der BASF Schwarzheide hatten die RWK-Städte Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg die Idee aufgegriffen, einmal im Jahr unter dem Motto „Laufen in der Region, für die Region“ einen sportlichen Beitrag zur weiteren Entwicklung der Region und zur Fitness der Mitarbeiter der Unternehmen zu leisten.