Vermisster in Ruhland tot
: 31-jähriger Mann gefunden – Notarzt stellt Tod fest

Ein vermisster 31-jähriger Mann aus Ruhland ist tot aufgefunden worden. Familienangehörige und Polizei hatten zuvor öffentlich um Hinweise gebeten.
Von
Marco Marschall
Ruhland
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Großer Polizeieinsatz bei Tumulten türkischstämmiger Fußballfans.

Vermisster aus Ruhland tot aufgefunden. Polizei und Familie hatten öffentlich nach ihm gesucht. (Symbolfoto)

Carsten Rehder/dpa
  • 31-jähriger Mann aus Ruhland tot aufgefunden, seit 13. Mai vermisst.
  • Polizei und Familie baten öffentlich um Hinweise.
  • Notarzt stellte den Tod am Sonntagabend fest.
  • Notfallseelsorger betreuen Angehörige.
  • Fremdeinwirken wird ausgeschlossen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In den Abendstunden des Sonntags (18. Mai) ist der seit dem 13. Mai vermisste Mann (31) aus Ruhland gefunden worden. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Das teilt die Polizei an diesem Montag (19. Mai) mit.

Ein Fremdeinwirken oder gesundheitliche Probleme werden ausgeschlossen. Daher wurde auch keine Obduktion angewiesen, erklärt ein Polizeisprecher. Der Leichnam sei bereits freigegeben worden.

Gefunden worden war die leblose Person von einem privat organisierten Suchtrupp in einem leerstehenden Gebäude am Ruhlander Bahnhof. Notfallseelsorger hatten umgehend die Betreuung der Angehörigen vorgenommen.

Normalerweise berichten wir nicht über Suizide. In diesem Fall hatte es schon im Vorfeld der Todesmeldung eine Berichterstattung über den Vermissten gegeben.

Hilfe bei Depressionen und Suizidgedanken

Es gibt rund um die Uhr Hilfsangebote für Menschen, die sich in vermeintlich ausweglosen Situationen befinden. Hier finden Sie eine Übersicht der Rufnummern. Auch Online-Beratungsmöglichkeiten sind hier aufgeführt.

Wenn Sie sich selbst mit dem Gedanken der Selbsttötung tragen, können Sie zum Beispiel die Telefonnummer der Telefonseelsorge wählen. Der Anruf ist gebührenfrei.

Sie erreichen die Telefonseelsorge unter der Telefonnummer 0800/1110111 oder der Telefonnummer 0800/1110222.

Sie können sich auch per E-Mail an die Telefonseelsorge wenden. Dazu ist eine Registrierung auf der Website der Telefonseelsorge notwendig und Sie geben Ihre E-Mail-Adresse an. Die Telefonseelsorge weist darauf hin, dass Ihre Mailadresse in keinem Fall veröffentlicht wird und auch nicht von den Seelsorgern gesehen werden kann.

Zum E-Mail-Formular der Telefonseelsorge: online.telefonseelsorge.de/registrierung Mit einer solchen Registrierung per E-Mail ist auch eine Chatberatung bei der Telefonseelsorge möglich: online.telefonseelsorge.de

Eine Übersicht und Listen mit weiteren Beratungsangeboten führt die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention auf ihrer Website: www.suizidprophylaxe.de

Für Kinder, Jugendliche oder deren Eltern gibt es besondere Hilfsangebote. Nummer gegen Kummer e.V. ist Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund und hat zwei telefonische Beratungsangebote eingerichtet: das Kinder- und Jugendtelefon und das Elterntelefon. Die Hilfsangebote sind kostenlos, anonym und vertraulich.

Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/1110333 montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr zu erreichen. Das Elterntelefon ist unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/1110550 von montags bis freitags, 9 bis 11 Uhr, sowie dienstags und donnerstags, 17 bis 19 Uhr, zu erreichen.