Lausitzer Seeland: 17 Kilometer durch fünf Seen - Pavla Petrová ist gestartet

Pavla Petrová startet ihr 5-See-Schwimmen. Die Langstrecken und Freiwasserschwimmerin möchte heute unter dem Motto „Five Lakes, One Way“ die fünf Seen im Lausitzer Seenland schwimmend durchqueren.
Frank Hammerschmidt/dpa- Pavla Petrová schwimmt „Five Lakes, One Way“ im Lausitzer Seenland – rund 17 Kilometer.
- Start war um 6.45 Uhr am Hafen Senftenberg, Ziel ist der Stadtstrand Großräschen.
- Ankunft ist zwischen 16.30 und 17.30 Uhr geplant, begleitet wird sie von der Wasserwacht.
- Pausen sind für Kanalpassagen per Boot und zur Stärkung vorgesehen.
- Sie betont Verbindung über Länder und Kulturen und trägt wegen Kälte einen Neoprenanzug.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Um 6.45 Uhr ging es am Donnerstag (17. September) am Hafen Senftenberg los. Rund 17 Kilometer ist die Strecke lang, die die tschechische Freiwasserschwimmerin Pavla Petrová bezwingen will. Zwischen 16.30 und 17.30 Uhr möchte Pavla Petrova am Stadtstrand Großräschen ankommen.
Die Aktion in Europas größtem künstlichen Seenverbund ist für die 49-Jährige nicht nur eine sportliche Herausforderung: „Ich sehe das als Zeichen von Verbindung“, hatte die Langstreckenschwimmerin in der Vorbereitung gesagt.
Sie sei neugierig auf die Seen, die aus gefluteten früheren Tagebaulöchern entstanden. Es gehe ihr nicht um einen Rekordversuch, sondern darum, Menschen sowie Kulturen und Länder zu verbinden, so Petrova. Ihr Team bestehe aus Tschechen und Deutschen. Außerdem liegt das Lausitzer Seenland an der Grenze zwischen den Bundesländern Brandenburg und Sachsen.
Schwimmen als Psycho-Hygiene und Neoprenanzug gegen die Kälte
Ein Motorboot von der Wasserwacht Hoyerswerda wird die Schwimmerin begleiten - und sie bei Bedarf unterstützen. Zwischendrin gibt es Pausen, um die Kanäle zwischen den Seen mit dem Boot zu passieren und sich zu stärken. Die größte Herausforderung wird laut Petrova die Kälte des Wassers. „Ich habe Respekt vor der Kälte und werde deshalb auch einen Neoprenanzug anziehen.“
Körperlich sei sie vorbereitet, sagte die 49-Jährige. Mehrmals im Jahr schwimme sie eine Strecke von über 20 Kilometern - bisher immer in der Schwimmhalle, im Freien seien 13 Kilometer am Stück ihre längste Strecke gewesen. „Schwimmen ist nicht nur Sport für mich, sondern auch Psycho-Hygiene und Therapie und eine Möglichkeit, mit mir selbst zu sein.“
