Baustelle Großräschen: IBA-Terrassen werden saniert – Stadt bietet exklusive Einblicke

Die Rundfahrt durch die Stadt, wie hier im Mai des Vorjahres, fällt in diesem Jahr zum Tag der Städtebauförderung aus. Die Organisatoren haben sich etwas anderes für Neugierige einfallen lassen.
Silke Wentingmann-Kovarik- Großräschen bietet exklusive Baustellen-Rundgänge auf den IBA-Terrassen am 10. Mai.
- Bauamtsleiterin Katrin Peter informiert vor Ort; Treffpunkt ist die Tourist-Info.
- Podiumsdiskussion zu Stadtentwicklung und Strukturwandel findet um 14 Uhr statt.
- Ehemaliger Projektleiter Edgar Förster erzählt um 17 Uhr Geschichten vom Stadthafen.
- Regionalmarkt zeigt Strukturwandelprojekte am 10. und 11. Mai.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Großräschen ist eine Stadt im Wandel. Vom Bergmann zum Seemann – mit diesem Slogan ist viel beschrieben. Nicht nur die Berufswelt, auch das Leben in der Stadt hat sich gewandelt. Der See vor der Haustür ist nicht zu übersehen.
An vielen Ecken in der Stadt wird nach wie vor Neues geplant oder in die Jahre Gekommenes bewahrt. Wie aktuell direkt oberhalb des Weinbergs am Großräschener See: Die Häuser 1 bis 3 an den IBA-Terrassen werden seit einiger Zeit grundhaft saniert. Zuletzt ist Anfang des Jahres das Bistro ausgezogen und in eine Übergangslokalität gewechselt. Die Baustelle der IBA-Terrassen zum Beispiel wird die Menschen in der Seestadt noch einige Zeit begleiten.
Warum sich die Bauarbeiten so lange hinziehen, warum die Maßnahmen überhaupt nötig geworden sind, diese und andere Fragen können Interessierte direkt an die Fachfrau bringen. Erst kürzlich hatten Radfahrer und Spaziergänger ihren Unmut über Absperrungen zum Ausdruck gebracht.
IBA-Terrassen: Bauamtsleiterin von Großräschen gestattet Einblicke in Baustelle
Katrin Peter, Leiterin des Bauamtes der Stadt, hatte daraufhin bereits einen Rundgang über die Baustelle angekündigt. Nun lädt sie im Rahmen des Städtebautages am Sonnabendnachmittag, 10. Mai, zu einem „Baustellenrundgang Campus-IBA-Terrassen“ ein.
Das ist die beste Gelegenheit, alle drängenden Fragen an die Fachfrau zu bringen, sich umfassend über die Arbeiten zu informieren und auch einen Blick hinter den Bauzaun zu werfen. Beobachtungen vom höher gelegenen Fußweg aus haben bislang nur wenig Aufschluss über die Arbeiten gegeben. Die Rundgänge mit Katrin Peter sind für 15 und 16 Uhr terminiert. Treffpunkt ist vor der Tourist-Info.
Wer noch immer Bewegungsdrang verspürt und Interesse an lebendiger Geschichte hat, dem sei ein besonderer Leckerbissen empfohlen: der Rundgang ab 17 Uhr. Hierbei plaudert der ehemalige Projektverantwortliche Edgar Förster plaudert aus dem Nähkästchen, wenn es heißt: „Baustellengeschichten vom Stadthafen“. Auch diese Tour beginnt an der Tourist-Info.
Strukturwandel und Stadtentwicklung von Großräschen im Fokus
Seit zehn Jahren beteiligt sich die Stadt Großräschen mit Stadtrundfahrten, Stadtspaziergängen, Baustellenrundgängen, Ausstellungen und Videobeiträgen am bundesweiten Tag der Städtebauförderung.
„In diesem Jahr ist der Tag der Städtebauförderung am Termin des Großräschener Seefestes und beginnt um 14 Uhr mit einer spannend besetzten Podiumsdiskussion auf der Seefestbühne“, verrät Stadtsprecherin Kati Kiesel.

Dieser Blick vom Aussichtspunkt Victoria-Höhe am Großräschener See auf die IBA-Terrassen ist passé. Etwa dort, sich wo im April 2024 links im Bild noch eine Grünfläche mit Bäumen erstreckt, soll die Energiewerkstatt entstehen. Die Häuser 1 bis 3 der Terrassen werden aktuell saniert.
Silke Wentingmann-KovarikZum Thema „Strukturwandel & Stadtentwicklung“ beleuchtet eine aussagekräftige Runde Großräschens Weg „von der Kohle- zur SeeStadt“. Dr. Ina Bartmann, Staatssekretärin des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, Detlev Wurzler, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Lausitzer Seenland, die Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Cottbus, Manja Bonin, und Thomas Zenker (SPD) als Bürgermeister der Stadt gehören dazu. Sie wollen die Erfolge und Herausforderungen der Stadtentwicklung und der Entwicklung im Lausitzer Seenland ansprechen.
Strukturwandel und Städtebauförderung:
Informationen zum Thema Strukturwandel bieten auch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) und die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH an einem Stand im Rahmen des Regionalmarktes. Dieser findet Sonnabend und Sonntag (10./11. Mai) im Bereich zwischen Parkplatz und Tourist-Info statt.
Hier geben beide Unternehmen spannende Einblicke in die Entwicklung des Lausitzer Seenlandes. Im Fokus stehen aktuelle Strukturwandelprojekte, die direkt vor Ort sichtbar werden – etwa der Neubau der Touristeninformation.
Der Tag der Städtebauförderung dient dazu, die Bürgerbeteiligung zu stärken, Transparenz über laufende und geplante Projekte zu schaffen und die Erfolge der Städtebauförderung sichtbar zu machen. Großräschen ist seit dem ersten bundesweiten Aktionstag dabei und nutzt die Gelegenheit, um die Transformation der Stadt gemeinsam mit den Bürgern zu feiern und weiterzuentwickeln. Teil des ersten Spazierganges 2015 war zum Beispiel die Bauschildenthüllung des Seespielplatzes und ein Rundgang durch die „Alte Lausitz“ vor dem Umbau zur Caritas Sozialstation. Beide Projekte sind längst umgesetzt.

