Der Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) beim Chemiekonzern BASF in Brandenburg macht klar: Es gibt große Chancen für Unternehmen im Osten Deutschlands. Derzeit überwiegen jedoch Risiken in der Folge des von Russland begonnenen Kriegs in der Ukraine.
Bei BASF in Schwarzheide kann bald Batteriematerial für 400.000 E-Autos pro Jahr produziert werden, es entstehen neue Jobs. Zugleich muss das Unternehmen laut Vorstandschef Martin Brudermüller sparen. So geht es zahlreichen Unternehmen: Steigende Energiepreise machen allen zu schaffen.
Wie die jüngste Umfrage der Wirtschaftskammern zeigt: Trotz Fachkräftemangels zögern Firmen bei Neueinstellungen. Handwerker, Produzenten und Dienstleister müssen rechnen, der Handel schwächelt – nicht nur Galeria Karstadt Kaufhof.

Warum Bundeskanzler Olaf Scholz jetzt den Osten stützen muss

Im Osten haben viele Familien Jobverluste erlebt. Zudem haben es Betriebe mitunter nicht so dicke. Darauf muss Scholz achten, wenn jetzt überall Rettungsschirme gefordert werden. Preisdeckel für Strom, Gas und Öl sowie die Förderung des Wandels sind hier besonders wichtig. Das zahlt sich später aus und erhält Arbeitsplätze.