Baden in Großräschen
: Freibad im FEZ öffnet pünktlich zum Ferienbeginn

Eigentlich sollte das Großräschener Schwimmbad bereits im Mai öffnen. Doch ein technischer Defekt verhinderte das. Jetzt darf wieder gebadet werden.
Von
Torsten Richter-Zippack
Großräschen
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Die dreiarmige Rutsche gilt als Wahrzeichen des Freizeit- und Erlebniszentrums Großräschen. Sie führt direkt ins Nichtschwimmerbecken.

Die dreiarmige Rutsche gilt als Wahrzeichen des Freizeit- und Erlebniszentrums (FEZ) Großräschen. Sie führt direkt ins Nichtschwimmerbecken.

Torsten Richter-Zippack
  • Großräschens Freibad im FEZ öffnet ab Mittwoch, 8. Juli, pünktlich zu den Sommerferien.
  • Ein technischer Defekt an mehreren Pumpen verzögerte den Saisonstart; Reparaturen sind erfolgt.
  • Vorteile vor Ort: Aufsicht, keine großen Wellen, Umkleiden, Toiletten und ein Imbiss.
  • Eintrittspreise angepasst: Kinder 4–17 Jahre zahlen 2 Euro, Erwachsene 4 Euro – Schließfächer gratis.
  • Öffnungszeiten in den Ferien täglich 11 bis 19 Uhr – Änderungen online auf grossraeschen.de.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mancher mag sich fragen, wozu Großräschen noch ein Schwimmbad benötigt. Schließlich darf seit August 2024 im Großräschener See gebadet werden. Dort steht ein mehrere hundert Meter langer Sandstrand zur Verfügung. Doch viele Einheimische und Gäste setzen auf das Freizeit- und Erholungszentrum, kurz FEZ, im Norden der See- und IBA-Stadt. Denn dort sorgt das gut ausgebildete Personal für maximale Sicherheit. Es gibt keine großen Wellen, dafür aber einen Imbiss sowie Umkleiden und Toiletten. Also ein klares Plus gegenüber dem rund zwei Kilometer entfernten Seestrand.

Doch in den vergangenen Wochen waren die Großräschener gezwungen, entweder ins benachbarte Freibad in Altdöbern auszuweichen. Oder eben an den Großräschener See. Denn das FEZ war dicht. Eigentlich sollte die Einrichtung bereits Ende Mai ihre Pforten öffnen. Das Wetter präsentierte sich sonnig und warm, und dennoch standen die Gäste in der Nordstadt vor verschlossenen Türen. Denn ein technischer Defekt hatte den Saisonbeginn zunächst auf unbekannte Zeit verschoben.

Durch eine Havarie waren mehrere Pumpen beschädigt, sodass vieles repariert werden musste, teilt die Großräschener Stadtsprecherin Kati Kiesel mit. Doch die Schäden wurden zeitnah repariert. „Umso größer ist die Freude, dass das Freibad wieder öffnen kann. Möglich wurde dies durch den außergewöhnlichen Einsatz des Freibadteams und der Mitarbeiter des Bauamtes sowie dank der engagierten Unterstützung des Freienhufener Unternehmens Pumpen-Service-Deutschland. Mit viel Fachwissen, Teamgeist und einem klaren Fokus auf den rechtzeitigen Start in die Ferien wurde hier mit Hochdruck gearbeitet“, erklärt Kati Kiesel.

Wer das Großräschener Freibad bereits getestet hat

Und nun ist es soweit: Das Freibad in Großräschen hat ab Mittwoch, dem 8. Juli, wieder geöffnet. An diesem Tag starten die Brandenburger Schüler in ihre sechseinhalbwöchigen Sommerferien. Bereits an den letzten Schultagen wurde die Einrichtung von den Großräschener Grundschulen beim traditionellen Schwimmfest gründlich getestet. Auch Bürgermeister André Lehnick (parteilos) wagte sich trotz des regnerischen und eher kühlen Wetters am Montag, 6. Juli, ins frisch eingelassene Wasser.

Der Großräschener Bürgermeister André Lehnick höchstpersönlich hat das Wasser im Freizeit- und Erholungszentrum ausprobiert und für gut befunden.

Der Großräschener Bürgermeister André Lehnick höchstpersönlich hat das Wasser im Freizeit- und Erholungszentrum ausprobiert und für gut befunden.

Stadt Großräschen/Kati Kiesel

Nach Angaben der IBA-Stadt lädt das Freibad Großräschen ab sofort wieder täglich zum Abkühlen, Entspannen und Aktivsein ein – und zeigt sich dabei in vielen Bereichen gut vorbereitet für die Saison. Grünanlagen wurden gepflegt, Strandvolleyballfelder hergerichtet, Bänke und Sammelumkleiden instandgesetzt und teilweise erneuert.

Ein besonderer Höhepunkt ist das neue, gemeinsam mit Jugendlichen gestaltete Bodenbild. Es verbindet die Identität des Freizeit- und Erholungszentrums mit der Geschichte des Lausitzer Seenlands und setzt zugleich ein Zeichen für einen klimabewussten Umgang mit der Anlage, heißt es aus dem Rathaus.

Eintritt ins FEZ Großräschen wird etwas teurer

Erstmals seit vielen Jahren wurden die Eintrittspreise angepasst. Trotz gestiegener Betriebs- und Energiekosten bleibt das Preisniveau im regionalen Vergleich angemessen. Gleichzeitig wurden die Ermäßigungen erweitert – unter anderem für Familien, Senioren, Auszubildende, Studenten sowie ehrenamtlich Engagierte. Kinder im Alter zwischen vier und 17 Jahren zahlen für die Tageskarte zwei Euro, Erwachsene vier Euro. Die Benutzung der Schließfächer könne kostenlos erfolgen. Als Schlüsselpfand seien am Einlass fünf Euro zu hinterlegen.

Die Mannschaft vor Ort sorge täglich für einen sicheren und angenehmen Aufenthalt und freue sich auf viele Badegäste. Den Besuchern stehen unter anderem folgende Annehmlichkeiten zur Verfügung: Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, Babybecken mit Sonnensegel, Spielplätze, Strandvolleyballfeld mit neuem Strandsand, Tischtennisanlagen, Sammelumkleiden und Duschen, Wickelmöglichkeiten, kostenfreie Schließfächer, großzügige, schattige Liegewiesen, Snackautomaten sowie Eis und Getränke. Das Großräschener Freibad ist in den Sommerferien täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Witterungsbedingte Änderungen seien allerdings möglich. Diese würden auf der Internetseite der Stadt (www.grossraeschen.de) veröffentlicht.

So ist das FEZ Großräschen erreichbar

Das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) Großräschen befindet sich im Norden der IBA-Stadt. Die Einrichtung liegt in der Karl-Marx-Straße 9 am Rand des Plattenbauviertels. Das FEZ ist zwar für Ortsfremde etwas umständlich erreichbar, aber gut ausgeschildert.

Vor Ort stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Diese können kostenfrei genutzt werden. Weiterhin gibt es eine ganze Anzahl von Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Das FEZ ist unter der Telefonnummer 035753/6044 erreichbar.

Neben dem Freibad in Großräschen gibt es vergleichbare Einrichtungen in der Region, unter anderem in Altdöbern, in Vetschau, in Welzow, in Lauchhammer-West und in Ortrand. Geöffnete Schwimmhallen und Erlebnisbäder gibt es beispielsweise in Lauchhammer-Mitte, in Bad Liebenwerda, in Finsterwalde, in Lübbenau, in Cottbus und in Hoyerswerda.