Erpressung im Internet
: Mann aus Elbe-Elster mit eigenen Nacktfotos erpresst

Ein Mann aus Elbe-Elster reagiert auf eine Anfrage im Internet und verschickt Nacktfotos von sich. Kurz darauf soll er zahlen. Die Polizei warnt.
Von
Marco Marschall
Elbe-Elster
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Smartphone: ILLUSTRATION - 06.07.2022, Bayern, Augsburg: Person hält Handy in der Hand. Betrüger setzen mittlerweile auch auf QR-Codes, um etwa an Parkscheinautomaten oder beim Online-Shopping Menschen um ihr Geld zu bringen.  (zu dpa: «Betrug mit QR-Codes - «Quishing» in Thüringen») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Flirt im Internet wird zur Erpressung, nachdem ein Mann aus Elbe-Elster Nacktfotos von sich an ein vermeintlich weibliches Instagram-Profil verschickt. (Symbolfoto)

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Mann aus Elbe-Elster nach Online-Flirt mit Nacktfotos erpresst
  • Kontakt über vermeintlich weibliches Instagram-Profil per Messenger
  • Unbekannter forderte 500 Euro, drohte mit Weiterleitung der Bilder
  • Anzeige am Dienstag, 10. März; Polizei ermittelt und warnt
  • Empfehlung: Keine Zahlungen, bei Erpressung immer zur Polizei

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein junger Mann aus Elbe-Elster hat am Dienstag, 10. März, bei der Polizei Anzeige erstattet, weil er mit Nacktfotos von sich erpresst wird. Wie die Polizei zu dem Fall mitteilt, habe der Bertoffene  per Messenger auf die Anfrage eines fremden, vermeintlich weiblichen Instagram-Profils Nacktbilder von sich verschickt. Wenig später habe ein Unbekannter 500 Euro von ihm gefordert und damit gedroht, die Bilder an sein privates Umfeld weiterzuleiten.

Der Geschädigte behielt einen kühlen Kopf und wandte sich an die Polizei, die nun dazu ermittelt und zur Vorsicht mahnt. Jeder sollte genau prüfen, wem er oder sie persönliche Informationen, Daten und Bildmaterial von sich zugänglich macht. Zu viel Offenheit Unbekannten gegenüber kann zu unangenehmen Situationen führen. Menschen, die bereits in einer vergleichbaren Situation stecken, sollen kein Bargeld oder Wertsachen herausgeben und sich im Zweifel immer an die Polizei wenden.