Einbruch in Calau
: Nach Diebstahl bei Feuerwehr sitzt Verdächtiger in U-Haft

Die Polizei hat nach mehreren Einbrüchen bei der Feuerwehr in Brandenburg – unter anderem in Calau – in Berlin einen Mann festgenommen. Das ist dazu bekannt.
Von
Thomas Seifert
Berlin/Calau
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Einbruch bei der Feuerwehr in Calau.

Einbruch bei der Feuerwehr in Calau: Die Täter schlugen eine Scheibe am Haupttor ein und gelangten so in die Fahrzeughalle. Jetzt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen.

Stadt Calau / Marco Babenz
  • Polizei nimmt 28-Jährigen in Berlin fest – Verdächtiger sitzt in U-Haft.
  • In seiner Wohnung lagen Einbruchswerkzeuge und gestohlene Rettungsgeräte.
  • Geräte stammen laut Polizei vom Einbruch in Calau Mitte September 2026.
  • Verdacht auch auf Einbruch in Luckau; mögliche weitere Taten werden geprüft.
  • Entwendete akkubetriebene Geräte sollen schnell an die Feuerwehr zurückgehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach mehreren Einbrüchen bei Feuerwehren im Land Brandenburg hat die Polizei jetzt einen Mann festgenommen. Die Ermittler durchsuchten die Wohnung des 28-Jährigen in Berlin und fanden Einbruchswerkzeug und gestohlene Rettungsgeräte.

Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Das teilen die Staatsanwaltschaft Cottbus und die Polizei Brandenburg in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Freitag, 25. September 2026, mit. Der Mann wurde bereits am Montag, 21. September 2026, nach der Durchsuchung seiner Wohnung festgenommen.

Dort hatten die Einsatzkräfte einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe der Länder Berlin und Brandenburg Einbruchswerkzeuge sowie eine Rettungsschere und ein akkubetriebenes Rettungsspreizgerät gefunden und sichergestellt. Die Technik stamme von einem Einbruch in das Feuerwehrgerätehaus in Calau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz), heißt es weiter.

Polizei prüft Zusammenhänge zu weiteren Einbrüchen

Der 28-Jährige steht zudem im Verdacht, an einem Einbruch in das Feuerwehrgerätehaus in Luckau (Landkreis Dahme-Spreewald) beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei prüft jetzt, ob es mögliche Zusammenhänge zu weiteren Einbrüchen in Feuerwehrgerätehäuser unter anderem in Brandenburg gibt.

Gegen den Beschuldigten wurde bereits am Dienstag, 22. September 2026, Haftbefehl erlassen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die gute Nachricht für Calau: „Es ist vorgesehen, die entwendeten akkubetriebenen Rettungsgeräte schnellstmöglich wieder an die Feuerwehr zurückzugeben“, so die Polizei. Bei dem Einbruch ins Feuerwehrgerätehaus in Calau Mitte September 2026 war die Scheibe eines Ausfahrttores der Feuerwache eingeschlagen und Werkzeug im Gesamtwert von rund 40.000 Euro gestohlen worden. Eine Zeugin hatte damals die Polizei alarmiert; eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern blieb aber zunächst ohne Erfolg.

Immer wieder Einbrüche bei Feuerwehren in Brandenburg

Bei dem Einbruch bei der Feuerwehr in Luckau – nur wenige Stunden vor dem Einbruchsdiebstahl im Feuerwehrgerätehaus Calau – waren damals fünf Fahrzeuge aufgebrochen und durchwühlt worden.

In den letzten Monaten war es im Land Brandenburg immer wieder zu Einbrüchen in Feuerwehrgerätehäuser gekommen. Ende Juni und Anfang Juli 2026 wurde im Abstand von wenigen Wochen bei den Wehren in Zeuthen, Groß Köris und Schulzendorf (Landkreis Dahme-Spreewald) eingebrochen. Und betroffen waren unter anderem auch die Feuerwehren in Ludwigsfelde und Trebbin (Landkreis Teltow-Fläming).

Gemeinsame Ermittler aus Berlin und Brandenburg

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg – kurz GEG – besteht aus Angehörigen der Polizeien beider Bundesländer. Sie ist bei den jeweiligen Landeskriminalämtern angesiedelt. Die GEG beschäftigt sich mit ausgewählten Fällen der Eigentumskriminalität, darunter länderübergreifende und bandenmäßige Einbruchsdiebstähle – wie die Einbrüche in Feuerwehrgerätehäuser. Dienstort der Ermittlungsgruppe ist Potsdam.