Drogen auf der A13: Toyota-Fahrer (22) fährt berauscht auf der Autobahn bei Lübbenau

Drogentest in Lübbenau: Ein 22-jähriger Toyota-Fahrer wurde auf der A13 von der Polizei kontrolliert. Was als Verdacht der Polizei begann, hat für den jungen Mann Folgen. (Symbolfoto)
Jan Woitas/dpa- Polizei stoppt auf der A13 bei Lübbenau einen mutmaßlich berauschten 22-jährigen Toyota-Fahrer.
- Kontrolle am Sonntagabend nahe der Ausfahrt Lübbenau – auffällige, unstete Fahrweise zuvor.
- Drogentest positiv auf Amphetamine, Kokain und Cannabis, der Fahrer gab den Konsum zu.
- Blutprobe angeordnet und Verfahren eingeleitet, die Weiterfahrt wurde untersagt.
- Polizei warnt: Mischkonsum erhöht Risiko für Ausfälle und schwere Unfälle im Straßenverkehr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Polizei hat auf der Autobahn A13 bei Lübbenau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) einen mutmaßlich berauschten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 22 Jahre alte Fahrer eines Toyota war am Sonntagabend, 20. September 2026, unweit der Autobahnausfahrt Lübbenau kontrolliert worden.
Er war Polizisten durch seine unstete Fahrweise aufgefallen. Wie die Polizei mitteilte, reagierten Drogentests positiv auf die Stoffgruppen Amphetamine, Kokain und Cannabis. Der Mann räumte den Konsum der Substanzen demnach ein.
Im Anschluss veranlassten die Beamten eine beweissichernde Blutprobe. Zudem leiteten sie die entsprechenden Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren ein und untersagten dem 22-Jährigen die Weiterfahrt. Weitere Angaben zur Fahrweise oder zu möglichen Ausfallerscheinungen lagen zunächst nicht vor.
Extremer Mischkonsum von Drogen ist hochriskant
Der von der Polizei festgestellte Mischkonsum bei dem jungen Mann gilt medizinisch als hochriskant. Amphetamine und Kokain wirken stark anregend, treiben Puls und Blutdruck in die Höhe und erhöhen die Belastung für Herz und Kreislauf erheblich. Damit steigt auch bei jungen Menschen das Risiko für Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Cannabis kann die Wahrnehmung verändern und den Kreislauf zusätzlich beeinflussen. In Verbindung mit aufputschenden Drogen kann dies zu Fehleinschätzungen, Selbstüberschätzung und einer verzerrten Wahrnehmung der eigenen Leistungsfähigkeit führen. Gerade im Straßenverkehr wächst damit die Gefahr schwerer Unfälle erheblich.
Das sagt der ADAC zu den Folgen von Drogen im Straßenverkehr
Werden bei einer Fahrt außerdem Fahrauffälligkeiten und Ausfallerscheinungen festgestellt, dann liegt laut dem Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) keine Ordnungswidrigkeit mehr vor, sondern eine Straftat. Dann ordnet die Polizei wie in diesem Fall eine Blutentnahme an.
Zudem behält die Polizei den Führerschein ein. Ist der Drogennachweis im Blut positiv, wird ein Strafverfahren eingeleitet. Ausschlaggebend für eine Verurteilung sind die Aktivstoffe der jeweiligen Droge und deren Konzentrationen im Blut.
Junge Autofahrer sind in Brandenburg besonders gefährdet
Im Land Brandenburg sind junge Autofahrer laut Statistik im Straßenverkehr besonders gefährdet. Nach Angaben des ADAC kommt es dabei häufig zu Unfällen, wenn junge Fahrer am Lenkrad sitzen. Als Gründe nennt die Unfallforschung vor allem mangelnde Routine sowie altersbedingte Verhaltensweisen wie Sorglosigkeit und Leichtsinn.
Zu den häufigsten Unfallursachen gehört zudem überhöhte Geschwindigkeit. Sie spiele bei jungen Fahrern eine wichtige Rolle und sei – wie auch bei älteren Autofahrern – eine der Hauptursachen für Unfälle. Hinzu kämen zudem Unfälle aufgrund eigener Fahrfehler.


