Polizeikontrolle A15 bei Boblitz: 16-Jähriger fährt unter Drogen auf der Autobahn

Ein 16-Jähriger war in der Nacht im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Steuer eines Autos unterwegs. Die Polizei stoppte ihn. (Symbolfoto)
Patrick Pleul/dpa- Ein 16-Jähriger wurde auf der A15 bei Boblitz gestoppt; er fuhr ohne Führerschein.
- Der erste Drogentest des Jugendlichen war positiv auf Amphetamine und Kokain.
- Der Fahrer gab zunächst falsche Angaben zu seiner Identität an.
- Eine Blutprobe wurde entnommen, und der Jugendliche kam in eine Jugendhilfeeinrichtung.
- Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Polizei hat in der Nacht von Montag (3. Februar) zu Dienstag (4. Februar) einen jugendlichen Autofahrer auf der Autobahn A15 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gestoppt. Das teilt die Polizei in Cottbus mit.
Die Polizisten hielten das Fahrzeug – einen Skoda-Kleinwagen – gegen 1 Uhr auf der A15 zwischen der Anschlussstelle Boblitz und dem Autobahndreieck Spreewald in Fahrtrichtung Berlin für eine Verkehrskontrolle an.
Jugendlicher ohne Führerschein am Steuer
Wie die Polizei mitteilt reagierte ein erster Drogentest bei dem Jugendlichen positiv auf Amphetamine und Kokain. Da der junge Mann zudem keine Dokumente, unter anderem auch keinen Führerschein, bei sich hatte und zunächst falsche Angaben zu seiner Identität angab, wurde eine Datenüberprüfung über das gemeinsame deutsch-polnische Polizeizentrum in Swiecko eingeleitet. Das Ergebnis bestätigte dann das Alter und die Identität des Fahrers.
Da er erst 16 Jahre alt ist, wurden in Absprache mit einem Eilstaatsanwalt zunächst die beweissichernde Blutprobe im Krankenhaus realisiert, entsprechende Anzeigen erstattet und der Jugendliche in eine Jugendhilfeeinrichtung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz gebracht. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.
Junge Autofahrer sind besonders gefährdet
Laut Statistik sind junge Autofahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet – vor allem auch im Land Brandenburg. Oft kommt es sogar zu Unfällen, wenn junge Fahrer hinter dem Lenkrad eines Autos sitzen. „Laut Unfallforschung sind vor allem mangelnde Routine und altersbedingte Verhaltensweisen wie eine gewisse Sorglosigkeit und Leichtsinn dafür verantwortlich“, lautet die Analyse des ADAC. Überhöhte Geschwindigkeit ist – genau wie bei älteren Autofahrern – eine der Hauptursache für Unfälle mit jungen Fahrern. Hinzu kommen aber auch Unfälle aufgrund eigener Fahrfehler.


