Junger Lübbener braucht Stammzellspende: Pauls Geschichte löst Spendenwelle aus

Der 14-jährige Paul Pauli aus Lübben ist an Blutkrebs erkrankt. In der Berliner Charité kämpft er um sein Leben.
DKMS„Rettest Du meinen Paul?“ Unter dieser Überschrift hat die Suche nach einem Stammzellenspender für einen an Blutkrebs erkrankten Lübbener Jungen eine Welle der Hilfsbereitschaft weit über die Grenzen der Stadt hinaus ausgelöst. Eine Lübbener Apothekerin hatte gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) den Aufruf gestartet.
Lübbener Löwen helfen schnell und unkompliziert
Ob ein passender Spender inzwischen gefunden wurde, ist derzeit nicht bekannt - doch die Neuaufnahme von in Frage kommenden Menschen kostet Geld. Und das rief spontan den Lübbener Lions-Club auf den Plan, zu dessen Mitgliedern die seit Jahren berentete, aber in der Kreisstadt noch immer sehr bekannte Kinderärztin Dr. Christine Wolf gehört.
Ganz kurzfristig und umkompliziert über eine Email-Rundfrage stimmten sich die Vereinsmitglieder ab, 250 Euro an die DKMS zu überweisen, um neue Spender registrieren zu können. Das kostet jeweils 35 Euro. Zwei weitere Clubmitglieder spendeten zusätzlich 150 Euro, dazu kamen weitere 100 Euro vom Lübbener Lions-Gründungsvater Wolfgang Fiedler. 500 Euro können somit von der DKMS ab sofort für die Neuaufnahme von Spendern eingesetzt werden - für den jungen Spreewälder oder für andere Erkrankte, die auf Stammzellenspenden angewiesen sind.
Pauls Zustand gilt als kritisch
Wie es Paul mittlerweile geht, ist unklar. Rundschau-Informationen zufolge ist sein Zustand extrem kritisch. Der 14-jährige Sohn von Sandra Pauli kämpft an der Berliner Charite um sein Leben. Seine Eltern und sein jüngerer Bruder Ole mussten erst vergangenen Sommer den plötzlichen Tod von Gregor, des Ältesten Sohnes, verkraften.
